Nairobi Nursery Mai 2015

Freitag, 1. Mai 2015
Seit wir Ashaka verloren haben, wohnt Mbegu im Stall neben Kamok, damit sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten können und die Trauer über den Verlust ihrer guten Freundin gemeinsam überwinden können. Sie haben sich nun beruhigt und sind darüber hinweg. Die zwei Mädchen werden engere Freunde als sie zuvor waren und Mbegu scheint den leeren Platz in Kamoks Leben einzunehmen. Murit hängt sowohl an Mbegu als auch an Kamok, doch Kamok fühlt sich bei den älteren Waisen wohler. Kamok, Mbegu und Murit hatten heute Vormittag viel Spaß bei einem Versteckspiel draußen im Busch. Sie lieben es, die Straußen Pea und Pod herumzujagen.
Am Schlammloch hatten alle viel Spaß beim Herumrollen in der lockeren Erde. Winzlinge Ndotto und Lasayen ließen allerdings die anderen Waisen nicht mit ihnen spielen.

Kamok im Regen

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Kithaka, Lemoyian und Barsilinga ziehen nach Ithumba

Am 29. Mai begann wieder für drei große Jungs des Waisenhauses die Reise zu einer der drei Auswilderungsstationen des DSWT, nach Ithumba. Dieses Mal machten sich Elefanten auf die Reise, die quasi schon zum Inventar des Waisenhauses gehörten: Kithaka mit seinen beiden Freunden Barsilinga und Lemoyian. Sie unternahmen ihre erste Safari und beginnen nun ihre Auswilderung in der Ithumba-Einheit im nördlichen Tsavo-East. Dieser Umzug ist erst der Beginn einer langen Reise, die etwa acht bis zehn Jahre dauert, bevor sie tatsächlich flügge werden und zu unabhängigen Elefanten herangewachsen sind. Bis dahin werden sie noch lange Zeit von den Keepern abhängig sein, werden aber nun schon auf die bereits ausgewilderten Ex-Waisen und ihre wilden Freunde treffen.

 


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Ein Blick zurück: Lesanju, Lempaute und Sinya

In den letzten Jahres kommt es immer häufiger vor, dass lokale Bewohner große Anstrengungen unternehmen, um bei der Rettung verwaister Elefantenbabys zu helfen. Sie melden das Schicksal der Waisen an den Kenya Wildlife Service oder die Verantwortlichen in ihrer Gegend, die sie dann wiederum an uns melden. Das macht die lebensnotwendigen Rettungen erst möglich. Die milchabhängigen Kälber kommen in unsere Obhut, damit wir sie durch ihre Jahre im Waisenhaus begleiten können und sie später über unsere Auswilderungsstationen im riesigen Tsavo-Nationalpark wieder in die Wildnis entlassen können; so können wir ihnen eine zweite Chance im Leben geben.

Gemeindemitglieder, die bei der Rettung geholfen habenLesanju kommt mit dem Flugzeug an

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Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2015

Doldol, dessen Augenlicht bei seiner Ankunft stark beeinträchtigt war, kann inzwischen dank einer Behandlung wieder sehen – was für eine Freude! Er hat unterdeß auch gezahnt und einiges an Körpergewicht verloren. Aber er bekam auch viel Aufmerksamkeit, besonders von Mwashoti, ein dauernder Begleiter der Babys. Mwashoti selbst kann aufgrund einer alten Verletzung durch eine Drahtschlinge nicht mit den Älteren Schritt hatten und verbringt daher viel Zeit mit den Kleinen, bei denen es ein bißchen ruhiger zugeht. Er ist natürlich der absolute Superheld bei den Jüngsten, besonders bei Ngilai und Lasayen. Kamok paßt immer auf, daß niemand zu kurz kommt und legt manchmal beruhigend ihren Rüssel auf den Rücken eines sich vernachlässigt fühlenden Babys. Lasayen scheint manchmal sehr besorgt über Mwashotis furchtbare Wunde zu sein und streut manchmal mit seinem Rüssel weiche Erde auf die Verletzung. Diese zärtlichen Gesten sind sehr üblich unter Elefanten, und man sieht die besten menschlichen Eigenschaften und nur sehr wenige von den Schlechten.

 

Balguda and Ziwa are taken round to browse (2)

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