Die Rettung von Mwashoti

Am 14. Februar machte uns jemand auf ein weiteres unschuldiges Opfer der Wilderei aufmerksam: Ein kleines etwa einjähriges Elefantenkalb, das medizinische Versorgung benötigte. Es hatte eine grausame Schlingenwunde, die sich schon in sein Gelenk geschnitten hatte und das Baby extrem behinderte. Seine Mutter blieb tapfer an seiner Seite und musste betäubt werden, damit das Kalb behandelt werden konnte. Bei dieser Behandlung entschieden wir, das Kalb erst einmal in der Wildnis an der Seite seiner Mutter zu lassen und zu beobachten, wie die Wunde in der natürlichen Umgebung heilen würde.

 


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ELEFANTENMASSAKER in Tansania:

INFORMATIONEN FÜR DIE PRESSE
April 2015

 

ELEFANTENMASSAKER in Tansania:

 

Über 12.000 gewilderte Elefanten in nur einem Jahr im Ruaha-Gebiet.

Deutsche Millionenhilfe gegen Wilderei in Tansania- fehl investiert?

Im tansanischen Ruaha-Nationalpark und den umliegenden Gebieten, die als relativ sicher galten, sind laut einer offiziellen Elefantenzählung alleine im Jahr 2014 ca. 12.000 Elefanten der Wilderei zum Opfer gefallen. Im Nationalpark selbst ist dies mehr als die Hälfte der dortigen Population, und in den umliegenden Wildreservaten und Jagdgebieten liegt der Verlust sogar bei 60%.

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Elefanten-Killer endlich ins Gefängnis gesperrt

Es begann mit dem brutalen Mord an einer Elefantenfamilie im Oktober 2012, eine Mutter und ihre zwei Töchter wurden wegen ihrer Stoßzähne abgeschlachtet. Die Big Life Organisation fasste am folgenden Tag in einer gemeinsamen Operation mit dem Kenya Wildlife Service einen der Killer, Pekei Shoke.

 

Es war ein langer Weg seit damals. Es gab zahlreiche Gerichtsverfahren, Zeitverzögerungen und sogar einen Vorfall, bei dem Pekei die Flucht gelang und er erst wieder in Tansania erneut verhaftet wurde. Aber am 14. Mai 2015 fiel endlich der Richterhammer. Pekei wurde für schuldig befunden, drei Elefanten abgeschlachtet zu haben und zu einem Jahr Gefängnis sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von ungefähr 500 Dollar verurteilt.

Der Tag, als Quanza gerettet und ihrer ganzen Familie beraubt wurde.
Der Tag, als Quanza gerettet und ihrer ganzen Familie beraubt wurde.

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Die Waisen im März

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: März 2015

 

Der März war unerträglich heiß! Daher genossen sowohl Elefanten als auch die Keeper ganz besonders die Zeiten im Schatten, in und am Schlammbad. Die Ex-Waisen und ihre wilden Freunde waren ebenfalls oft an der Suhle, die diesen Monat aus allen Nähten zu platzen drohte. Auf dem Weg dorthin begegneten die Waisen einmal 13 wilden Bullen. Sie konnten ihr Starren kaum verbergen, als die riesigen Dickhäuter sich gemütlich im Schlamm wälzten. Die Keeper aßen währenddessen ihr Mittag im Schatten eines Baumes, was die Bullen überhaupt nicht zu stören schien. Ob Regen oder Sonne, Bongo ist derjenige, der immer ins Wasser geht, komme was wolle. Er stammt aus Mt. Kenya und scheint immun gegen Kälte. Außerdem ist er eine echte Wasserratte und verschwindet bei jeder Gelegenheit unter der Wasseroberfläche.

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Tundani, Nelion und Lentili ziehen nach Voi

Am 22. April wurden drei unserer Waisenhaus-Babys nach Tsavo gebracht, dieses Mal zu unserer Auswilderungsstation in Voi. Dort werden sie den nächsten Abschnitt auf ihrer Rückkehr in die Wildnis beginnen. Diese Reise braucht Zeit, wie es auch bei Menschenkindern ist, denn Elefanten altern in vergleichbarem Tempo wie Menschen. Tundani, sein bester Freund Nelion und die freche Lentili sind noch jung und noch sehr abhängig von der Milch und den Keepern, doch sie sind bereit dafür, von den älteren Waisen, den Ex-Waisen und den wilden Elefanten zu lernen. Im Laufe der Jahre wird ihnen der Umgang mit diesen älteren Elefanten die wichtigsten Überlebenstricks für ein wildes Leben beibringen.

 


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