Die einheimische Korruption tötet Afrikas Nashörner und Elefanten

Die einheimische Korruption tötet Afrikas Nashörner und Elefanten

Foto: Das Bild, das am 24. Juni 2014 zur Verfügung gestellt wurde, zeigt eine am 19. Juni 2014 grasende Elefantenherde im Kasigau Wildtier-Wanderkorridor zwischen Tsavo Ost und Tsavo West, der durch das Projekt – Wildlife Works – geschützt wird, Kenia, 19. Juni 2014. EPA/DANIEL IRUNGU

 

Die Wilderei und der Wildtierhandel haben in ganz Afrika das Niveau einer Pandemie erreicht, eine steigende Anzahl von Arten ist noch während unseren Lebzeiten vom Aussterben bedroht.- 

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Obwohl diese Krise – chronisch verursacht durch den Mangel an nachhaltigen wirtschaftlichen Alternativen und der wachsenden Nachfrage nach Wildtier-Produkten wie Elfenbein und das Horn von Nashörnern – sehr komplex ist, wird diese Multi-Milliarden-Dollar-Industrie in mehreren Afrikanischen Ländern durch Bestechung und Korruption auf allen Regierungsebenen vorangetrieben.

Auch eine nur oberflächliche Zusammenfassung der negativen Auswirkungen dieser Entwicklung liest sich sehr deprimierend:

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Die Rettung von Roi

Am 22. Oktober kontaktierte uns Richard Roberts vom Mara Elephant Project und erzählte uns vom Schicksal eines jungen milchabhängigen Kalbs. Es ist ungefähr 10 Monate alt und seine Mutter wurde an diesem Tag tot auf einer Ebene in der Massai Mara aufgefunden. Nähere Untersuchungen der Mutter zeigten, dass sie gewildert wurde und an einer vergifteten Speerwunde an ihrer Wange gestorben war.
Sie war noch einen Tag vorher glücklich grasend mit ihrem kleinen Baby von einem Touristen fotografiert worden, beide gesund und zufrieden.

Das Kalb unter seiner MutterMutter und Kind

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Die Sorgen und Nöte von Ziwa

Die erste schreckliche Prüfung im Leben Ziwas war, als seine Mutter von einer mysteriösen Krankheit niedergestreckt wurde, der sie trotz Behandlung durch die Tierarzteinheit des DSWT und KWS erlag. Nachdem sie so schwach wurde, dass sie schließlich in einem Wasserloch zusammenbrach, wurde die schwere und traurige Entscheidung getroffen, sie einzuschläfern, um ihr weiteres Leiden zu ersparen und ihr zweijähriges Kalb Ziwa zu retten, der mutig seine leidende Mutter bewachte. Der trauernde Ziwa wurde zum Waisenhaus gebracht, wo er sich anderen geretteten Waisenelefanten anschloss. Da er schon etwas älter war, wurde er schon nach wenigen Monaten zur Auswilderungsstation in Ithumba im nördlichen Tsavo gebracht, um die Reise zurück in die wilden Elefantengesellschaften anzutreten.

Ziwa bewacht seine kranke MutterZiwa in Sicherheit im Waisenhaus

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Ithumba Oktober 2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014
Sugutas Gruppe kam in Gesellschaft von sechs wilden Elefanten am frühen Morgen zu den Stallungen, um etwas Wasser zu saufen. Um 6 Uhr wurden die Waisen herausgelassen, und nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, ging Garzi direkt zu seinem Lieblingskratzfelsen und ließ danach auch Orwa daran kratzen.
Wenig später kamen auch Mulikas, Yattas und Lualenis Gruppe an und schlossen sich den Waisen eine Weile an, ehe Mutara diese zu den Weidegründen führte. Vorher aber fraß Kainuk in der Nähe vor Orwa, während Orwa sein Ohr kratzte. Kainuk steckte ihren Rüssel in Orwas Mund und erzählte ihm etwas.
Auf dem Weg zum Schlammbad führte Bongo die Waisen an, doch er wurde von Teleki überholt, der auf einem Stock herumkaute. Als die Waisen dort amkamen, wurden sie von insgesamt 70 Ex-Waisen und wilden Elefanten begrüßt. Da war nicht mehr viel Platz für die Waisen und nur Bongo, Laragai, Narok und Orwa waren mutig genug, zu den wilden Elefanten ins Matschloch zu gehen. Mutara und Kanjoro versuchten, sich den wilden Bullen an der Tränke anzuschließen, doch sie wurden verscheucht. Orwa und Narok legten sich eine Weile im Wasser hin und hatten danach ein freundliches Kräftemessen, bei dem Orwa stand, während Narok noch immer lag. Sities kam an einer vorstehenden Wurzel vorbei und versuchte, sie herauszuziehen, scheiterte aber.
Nach dem Schlammbad kratzte sich Bongo, ehe er seinen Freunden folgte, die schon wieder zu den Weidegründen zurückgingen. Am Nachmittag fand es Orwa sehr heiß und er suchte Schutz unter einem Baum; er kam erst wieder hervor, als er das Gefühl hatte, dass es kühler geworden war.

Garzi kratzt sich

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