Unterstützung der lokalen Bevölkerung und der Elefanten im Amboseli Nationalpark

Der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) weitet seine Unterstützung so weit wie möglich in Kenia aus, um die bedrohte Elefantenpopulation zu schützen, indem der lokalen Bevölkerung Hilfe angeboten wird, dem Konflikt zwischen Mensch und Tier entgegenzuwirken und eine friedliche und dauerhafte Koexistenz zwischen der Bevölkerung und der Tierwelt zu fördern. Der DSWT unterstützte zuletzt das Amboseli Ökosystem, das sich an der östlichen Grenze von Kenia befindet. Die dort wachsende Bevölkerung, die einen ansteigenden Nutzviehbestand auslöste, stellte auf der Suche nach Wasser in der Trockenzeit eine große Belastung für den Amboseli Nationalpark dar. Denn dasselbe Wasser wird benötigt, um die Elefanten- und Wildtierpopulation des Gebietes zu erhalten.

 

amboseli_1
Im Schatten des Kilimanjaro

 

„Unterstützung der lokalen Bevölkerung und der Elefanten im Amboseli Nationalpark“ weiterlesen

Die neue Auswilderungsstation im Kibwezi-Wald in der Nähe des Chyulu-Nationalparks

Mit einer ständig wachsenden Herde von Waisenelefanten, um die sich der David Sheldrick Wildlife Trust kümmert, ist eine unserer größten Sorgen, wie wir diesen Elefanten eine sichere Zukunft bieten können – insbesondere in Zeiten, in denen der Druck auf und die Konflikte in Elefantenlebensräumen besonders hoch sind. Dürren sind weit verbreitet und die Wilderei ist noch immer eine große Bedrohung im ganzen Land. Die Zukunft macht uns insbesondere bei den Waisenelefanten Sorgen, die durch frühere Verletzungen körperlich weniger fähig sind, mit den harten Umweltbedingungen Tsavos umzugehen. Diese Verletzungen stammen aus dem Konflikt zwischen Menschen und Tieren und sind Grund oder Folge der Verwaisung dieser Babys.

Die Waisen in IthumbaElefantenherden in Tsavo

„Die neue Auswilderungsstation im Kibwezi-Wald in der Nähe des Chyulu-Nationalparks“ weiterlesen

Unterstützung für die Elefanten vom Mwalunganje-Schutzgebiet und von den Shimba Hills

Während der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) sich auf den Schutz der Elefantenpopulation im gesamten Tsavo Naturschutzgebiet konzentriert, gibt es noch viele weitere entscheidende Lebensräume und Wanderkorridore für Elefanten, die durch das Vordringen der Menschen, die Zerstörung des Lebensraums und die Wilderei bedroht sind. Eins dieser bedrohten Ökosysteme ist das Mwalunganje-Elefanten-Schutzgebiet in den Shimba Hills, das inmitten eines Küstenwaldes am Rande des Indischen Ozeans an Kenias Südküste liegt. Der DSWT hat bereits eine Verbindung zu dieser wunderschönen Umgebung. Als David Sheldrick das Gebiet einst erkundete, überflog und entdeckte er dabei einen verborgenen Wasserfall innerhalb des heutigen Shimba Hills Nationalreservats und später wurde der Wasserfall nach ihm benannt – die „Shedrick-Fälle“.

 

mwalunganje_1
Der Sheldrick-Wasserfall

„Unterstützung für die Elefanten vom Mwalunganje-Schutzgebiet und von den Shimba Hills“ weiterlesen

Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Februar 2014

Die morgendliche Luzerne-Fütterung ist eine echte Herausforderung! Die Elefanten werden dann immer gierig und schubsen sich gegenseitig. Besonders Wasessa, und die Keeper haben alle Hände voll zu tun, dass jeder seinen fairen Anteil bekommt. Die jüngeren Waisen wie Mbirikani (die wegen einer Fußverletzung immer noch schwächelt), Naipoki, Kihari, Ishaq-B, Mudanda und Panda sind zuerst dran. Danach kommt die mittlere Altersgruppe und schließlich die Ältesten an die Reihe. Die werden erst aus ihrem Gehege gelassen, wenn alle anderen fertig gefressen haben. Es ist rührselig, dass sogar die große Wasessa den Anweisungen der Keeper ohne Murren Folge leistet, und dass obwohl es ein Kinderspiel für sie wäre, sie mit einem Rüsselschwenk umzuwerfen. Wenn sie besonders drängelig ist, schicken die Keeper sie sogar in eine „Auszeit“, ganz so, wie es auch die älteren Elefanten machen würden. Und selbst, wenn das bedeutet, dass sie ihr Lieblingskalb Mudanda zurücklassen muss, folgt sie den Keepern auf’s Wort.

 

Emilys Herde hatte diesen Monat fast täglich Kontakt mit den Waisen. Sie kommen entweder morgens (zur Fütterung natürlich!) oder kurz danach, um sich über die Reste herzumachen. Danach leisten sie den Waisen meist beim Grasen im Park Gesellschaft oder suhlen sich mittags mit ihnen im Schlamm. Laikipia und seine Freunde kamen einmal gemeinsam zur Suhle und ein anderes Mal war es eine der Splittergruppen aus Emilys Herde.
„Die Waisen im Februar“ weiterlesen