Die Tsavo-Mkomazi Luftzählung

Anfang Februar 2014 engagiert sich der Kenya Wildlife Service für eine Luftzählung im Tsavo-Mkomazi Ökosystem, die das letzte Mal vor drei Jahren durchgeführt wurde. Der Start der Zählung ist am 3. Februar geplant und wird voraussichtlich 7 Tage dauern, mit mindestens 18 Flugzeugen, die den Einsatz unterstützen.

Das Gebiet umfasst den Tsavo Ost und West National Park in Kenia sowie Mkomazi in Tansania, zusammen mit einer Fläche Weideland von noch mal der selben Größe, und es ist das wichtigste Elefantenschutzgebiet des Landes. Zurückzuführen ist das nicht nur darauf, dass es hier den größten Elefantenbestand des Landes gibt, mit einer Fläche, die den Elefanten ihr wesentliches Bestreben ermöglicht, ein Bestreben, das sich mit dem von uns Menschen deckt – Lebensqualität. Es ist ein wasserarmes Tierreich, Heimat einer größeren Artenvielfalt als in irgendeinem anderen Park auf der ganzen Welt, da sich hier die Tierarten aus dem Norden und dem Süden zufällig treffen, wodurch sich viele Arten vervielfältigen.

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Asanjes Tod

Asanje war eine Waise aus der Masai Mara und war 18 Monate alt, als sie am 8. Oktober 2013 zu uns kam. Wie üblich für eine Waise in diesem Alter, war sie abgemagert und schwach und war schon längere Zeit ohne die Milch ihrer Mutter gewesen. Doch sie beruhigte sich schnell und am 15. Oktober war sie schon ruhig genug um mit den anderen Waisen hinaus in den Busch zu gehen. Sie war täglich draußen, bis zu dem schicksalhaften Tag am 30. Oktober 2013.


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Der wegen einer Elefanten-Jagd in Afrika in die Kritik geratene hohe Beamte im Thüringer Umweltministerium wird versetzt.

Der wegen einer Elefanten-Jagd in Afrika in die Kritik geratene hohe Beamte im Thüringer Umweltministerium wird versetzt.

Minister Jürgen Reinholz (CDU) habe den Beamten von seiner Funktion als Zentralabteilungsleiter entbunden und „ihm mit sofortiger Wirkung eine Aufgabe außerhalb des Ministeriums“ zugewiesen, teilte das Ministerium am Montag in Erfurt mit.

 

Das war vorausgegangen:

Deutscher Umweltbeamter erlegte Elefanten in Botswana | WAZ.de.

 

Asanjes schwerer Weg

Asanje – ein wunderschöner Elefant mit einem ruhigen Charakter – hat es nicht leicht. Zuerst verlor sie ihre Mutter, dann hatte sie Ende Oktober den rätselhaften anaphylaktischen Schock im Busch, der ihr beinahe das Leben kostete. Seitdem sind die Probleme mit ihr weitergegangen. Sie durchlebt all das mit kämpferischem Geist, sie ist entschlossen und stoisch.

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Vor kurzem bildete sich eine dicke Beule an ihrem Kopf. Wir beobachteten sie und warteten ab, wie sie sich entwickelte und vermuteten, dass die Beule irgendwann aufbrechen würde. Sie wurde immer größer und entwickelte sich zu einer weichen Schwellung, die wir schließlich aufschnitten, um den Eiter und die Gifte herauszuwaschen, als wir meinten, dass es an der Zeit dafür war. Diesen Eingriff haben wir mit Hilfe des Tierarztes Dr. Sanjay am 24. Januar vorgenommen. Die Beule muss Asanje leichte Schmerzen bereitet haben und wir hoffen, dass sie nun endlich große Fortschritte machen kann und vollständig gesundet. Doch sie hat noch einen langen Weg vor sich, denn ihr Gesundheitszustand ist noch immer bedenklich. Ihre Blutwerte verbessern sich aber und daher sind wir guter Dinge.

Sie geht täglich mit ihren heißgeliebten Keepern in den Busch und gesellt sich zu den Anderen, wenn ihr danach ist. Sie bevorzugt die Gesellschaft der kleinen Babys, da ihr durchaus bewusst ist, wie zerbrechlich sie selbst ist und sie daher ungern längere Zeit bei den älteren, robusten und schubsenden Elefanten ist. Sie frisst gut, liebt ihre Milch und ihr Gehege, in das sie auch während des Tages zurückkehren kann.