Der Tod von Kwale

Kwale wurde als 10 Monate altes Kalb aus einem tiefen Brunnen in der Nähe von Kwale an der Küste gerettet und wir schätzten, dass er im September 2011 geboren wurde. Sein Zustand war lange Zeit besorgniserregend, denn er schien ein chronisches Leiden zu haben, das sich gegen jede Medikation und alles was uns sonst einfiel, um ihm zu helfen, wehrte. Seit Kwale bei uns vor über einem Jahr ankam, blühte er nie so richtig auf.

 

Kwale wird auf den Flug vorbereitetWährend des Flugs
Kwale begrüßt einen KeeperKwale greift nach der Flasche

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Die Rettung von Zongoloni

Zongolonis herzzerreißende Geschichte hat schon gestandene Männer zu Tränen gerührt. Das sind die Geschehnisse vor ihrer Rettung am 22. September:

– zongoloni

Wir hörten zuerst von der Notlage ihrer Mutter, als wir über eine verletzte Kuh mit ihrem Kalb in dem Buschland des Taita-Sisal-Estate informiert wurden. Das mobile Tierarzt-Team des KWS/DSWT wurde sofort losgeschickt um die Mutter zu behandeln und um das zu tun, musste auch das Kalb betäubt werden. Die Mutter war ein Wilderei-Opfer und eine Kugel war tief in ihre Schulter eingedrungen und hatte den Knochen des rechten Vorderbeins zerschmettert. Dr. Poghon reinigte die Wunde und gab der Kuh Schmerzmittel, Entzündungshemmende Mittel und Antibiotika. Doch da die Kugel vermutlich noch in dem Knochen saß und sich Knochenteile lösten und in den Körper eindrangen, war die Prognose für eine vollständige Heilung schlecht. Doch alle hofften, die Geschichte würde gut ausgehen. „Die Rettung von Zongoloni“ weiterlesen

Die Waisen im September

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2013

Was für ein Monat in Nairobi! Neun Neuzugänge, ein gewaltiges Gewitter, das unser gesamtes Betriebssystem außer Gefecht setzte, und schließlich der furchtbare Terroranschlag im Westgate Einkaufszentrum am 21. September! Daphne und Robert waren zu dieser Zeit in Nordamerika beim Jackson Hole Filmfestival, wo sie eine Fundraisingaktion zugunsten unserer Arbeit unterstützten und Daphne eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk erhielt. Die arme Angela hielt indess ganz allein die Stellung in Nairobi.

 

Der erste Neuankömmling des Monats war Baby Kamok von der Ol Pejeta Ranch bei Nanyuki am 8. September. Er war mit einer Sehnenverkürzung auf die Welt gekommen und ist daher in seinen Bewegungen eingeschränkt. Höchstwahrscheinlich konnte er aus diesem Grund nicht mit seiner Mutter Schritt halten und wurde zurückgelassen. Am 10. September kam der 18 Monate alte Suswa zu uns, ein Elefantenwaise aus dem Kedong Valley in der Nähe des erloschenen Vulkans Suswa. Mit ihm kam ein junger Bulle aus den Aberdares an, dessen Hinterbeine von Kugeln zertrümmert waren. Er mußte, ohne je einen Namen bekommen zu haben, am nächsten Morgen eingeschläfert werden.

 

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Die Rettung von Suswa

Am 10. September erhielten wir einen Anruf von Ibrahim Kantet von der Eseriani Wildlife Association und er berichtete uns von ein einsamen Elefantenkalb im Masai-Gemeindeland hinter Mount Suswa, das auf dem Weg Richtung Masai Mara war. Die KWS-Wildhüter aus Ngong machten sich auf den Weg zu der Stelle, um die Berichte zu bestätigen. Danach wurde der Trust mobilisiert und zusammen mit den KWS-Tierarzt Domnic Mijele und seinem Assistenten machte sich das Team der Keeper mit ihrem Fahrer von Nairobi aus auf den Weg um das Kalb zu retten. Die Gegend, in der sie gefunden wurde, ist kilometerweit von jedem Flugfeld entfernt und daher war die schnellste und einzige Lösung für dieses Kalb das Auto. Von Nairobi aus fuhren sie in das Rift-Valley hinab und bogen bei Mai Mahiu in Richtung Narok ab. Nicht weit vom Mount Suswa fuhr das Team von der Hauptstraße ab und auf einem Feldweg weiter Richtung Masai-Land. Suswa ist ein inaktiver Vulkan und eine kleinere Kopie vom Mount Longonot, dem Vulkan in der Nähe des Naivasha-Sees.

Suswa
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Der Tod von Empaash

Erneut flossen Tränen, diesmal zum Sonnenaufgang am Morgen des 8. Oktober 2013, nachdem wir den winzigen, erst einen Monat alten Empaash kurz nach Mitternacht verloren haben. Er hatte ganz plötzlich Atemprobleme und starb. Bereits nachdem er aus einem Brunnen im Amboseli Naturschutzgebiet gerettet worden war, waren seine Überlebenschancen nicht so gut, da viel Wasser in seinen Körper eingedrungen war, bevor er befreit werden konnte und er dadurch sehr flüssigen und schlammigen Stuhl hatte.


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