Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.07.2018

Donnerstag, 12. Juli 2018
Bei der Fütterung am Mittag war Ndotto, der mit der ersten Gruppe gekommen war, schnell fertig mit seiner Milch und wollte noch etwas von Ndoria ab haben. Das ließ sich Ndoria natürlich nicht gefallen und scheuchte ihn 50 Meter durch die Gegend. Die Keeper mussten sie bremsen und sie davon abhalten, Ndotto in einen ernsthaften Streit zu verwickeln.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 12.07.2018

Donnerstag, 12. Juli 2018
Vor Sonnenaufgang brüllten in der Nähe der Auswilderungsstation wieder die Löwen. Sie waren zuvor eine ganze Zeit lang nicht wieder aufgetaucht. Gegen 6 Uhr tauchten Mutaras und Olares Gruppen auf und warteten draußen auf die Waisen. Vermutlich hatten sie die Löwen gehört und wollten die Kleinen als Bodyguards hinaus in den Busch eskortieren. Karisa kam mit einem Zweig im Mund aus dem Gehege, der ihm aber gleich von Kainuk weggenommen wurde; er konnte allerdings nichts machen, denn Kainuk ist deutlich größer und stärker als er. Galla und Wanjala mit ihren gefalteten Ohren starteten ein Kräftemessen, das aber bald von Kanjoro unterbrochen wurde, der die zwei Jungs auseinander schob. Turkwel plauderte kurz mit Sirimon, während Esampu sich kratzen ging. Beim Mittagsschlammbad war es kühl, und niemand wollte baden. Stattdessen staubten sich die Waisen nur ein und gingen dann zusammen mit Olare, Mutara und ihren Kollegen wieder zurück zum Grasen zum Kanziku. Laragai und ihre Verbündeten nahmen offenbar die Warnungen vor den Löwen ernst, denn nachdem sie sich tagsüber davon geschlichen hatten, kamen sie vor 17 Uhr schon zurück zu den Stallungen. Danach waren auch die anderen wieder zu Hause, und Laragais Gruppe übernachtete auch mit im Gehege. Einer der größten wilden Elefanten von Ithumba, genannt One Tusk, kam am Abend zum Saufen vorbei und machte sich danach wieder auf den Weg.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.07.2018

Donnerstag, 12. Juli 2018
Als die Waisen am Morgen draußen im Wald waren, grasten sie anfangs alle zusammen. Mit der Zeit verteilten sie sich ein wenig, und Mapia ging ein ganzes Stück weg. Die anderen kamen dann wieder zusammen und beschlossen, zu einer anderen Stelle zu gehen, tiefer im Wald, wo es deutlich grüner war. Niemand merkte allerdings, dass Mapia nicht dabei war. Als er dann mitbekam, dass er allein zurückgeblieben war, suchte er nach der Herde, aber konnte niemanden finden. So rannte er jammernd zurück zu den Stallungen. Er war untröstlich, selbst als die Keeper an den Gehegen versuchten, ihn zu beruhigen! Schließlich fand er sich damit ab, bei ihnen zu bleiben, und schloss sich dann den anderen zur Milchfütterung um 9 Uhr wieder an.