Mittwoch, 11. Juli 2018
Als die Waisen am Morgen aus ihren Ställen und Gehegen kamen, war es sehr kühl und es nieselte sogar ein bisschen. Kiasa und Enkesha kamen heraus und fingen an zu spielen, aber als Maktao einen Fuß vor seine Stalltür gesetzt hatte, merkte er, wie kalt es war und machte sofort wieder kehrt! Die Keeper riefen ihn und versuchten, ihn heraus zu locken, aber er beschwerte sich lautstark und wollte nicht in die Kälte hinaus. Wie vor ein paar Tagen, als er nicht durch den kalten Bach gehen wollte, schien ihn das kühle, nasse Wetter abzuschrecken. Das gleiche spielte sich bei Musiara am anderen Ende der Stallungen ab; sein Freund Luggard war schon wach und wartete neben seiner Tür. Als Musiara dann herauskam und unter dem Dach hervor lugte, merkte er, dass es nieselte und lief wieder zurück! Luggard wartete noch auf ihn, aber Musiara machte keinen Schritt hinaus in die Kälte, und so ging Luggard den anderen hinterher, die sich schon in den Wald aufgemacht hatten. Musiara und Maktao blieben noch eine Weile im Trockenen, bevor sie den anderen folgten. Die beiden können Kälte überhaupt nicht leiden!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 10.07.2018
Dienstag, 10. Juli 2018
Alamaya futtert das Grün im Wald
Die Babys kommen zum Schlammbad
Shukuru grast
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.07.2018
Dienstag, 10. Juli 2018
Alle Wege führten heute zu den Umani-Hügeln. Auf dem Weg kamen an den Quellen die Krokodile aus dem Wasser, um sich zu sonnen. Zongoloni und Lima Lima, die voraus gingen, sahen sie und beschlossen, lieber einen kleinen Umweg zu nehmen. Die anderen folgten ihnen. In den Bergen schmeckte ihnen das Grün so gut, dass sie ganz vergaßen, zur Milchfütterung zu gehen. Also wurden die Flaschen zu ihnen gebracht. Sie kennen das Geräusch, das das Auto macht, wenn es die Milch bringt, allen voran natürlich Nimmersatt Lima Lima. Heute war es allerdings Shukuru, die als erste am Fahrzeug auftauchte und nach ihrer Flasche verlangte. Sie stellte sich in den Weg, und die Keeper konnten nicht weiterfahren, ohne ihr schon einmal ihre erste Milchflasche zu geben! Am Abend kamen die Waisen noch einmal am Wasserloch vorbei, um sich abzukühlen, denn es war tagsüber recht warm geworden.
Waisenblogs-Bilder Voi, 10.07.2018
Dienstag, 10. Juli 2018
Tundani folgt den anderen
Lentili mit Tahri
Mbegu grast
Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.07.2018
Dienstag, 10. Juli 2018
Lentili schlich sich am Morgen zusammen mit Tahri zum Grasen davon, ohne dass Ndii oder die anderen, die noch am spielen waren, es mitbekamen. Nach einer Weile merkten Ndii, Kenia und Kihari, dass Tahri fehlte und fingen an, sinch Sorgen zu machen. Sie gingen los und fanden sie bald bei Lentili, die schon an der Westseite des Mazinga-Bergs graste. Nachdem sie eine Weile gegrast hatten, bemerkte Ishaq-B eine wilde Elefantenherde weiter oben am Berg und machte sich auf eigene Faust auf zu ihr. Sie sagte Hallo und genehmigte sich einen kleinen Ringkampf mit einem der Kälber der Herde. Sie musste sich allerdings schnell wieder verabschieden, da sich die Waisen schon zum Baobab-Wasserloch aufmachten. Es wurde ausgiebig gebadet, und Murit und Ngilai beeindruckten alle anderen mit ihren Badekünsten; sie rannten im Wasser herum, planschten mit den Vorderfüßen und trompeteten dabei fröhlich.

