Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.07.2018

Montag, 2. Juli 2018
Die Waisen spielten fröhlich an den Quellen herum und rangelten miteinander, während Murera auf Mwashoti aufpasste. Nach einer Weile kam auch Alamaya dazu und versuchte, ihm auf den Rücken zu klettern. Zongoloni kletterte den Hügel hinauf, auf der Suche nach dem besten Futter, das sie vor allen anderen finden wollte. Nur ihre beste Freundin Quanza durfte mitkommen. Als die Waisen zur Milchfütterung kamen, hatten es Jasiri und Ziwa gar nicht eilig wie sonst. Die Keeper überlegten schon, ob sie irgendetwas im Schilde führten, aber anscheinend war ihnen einfach nur nach einem gemächlichen Spaziergang gewesen. Nach dem Staubbad schienen Sonje und Shukuru sich zu beratschlagen, wo es zum Grasen hingehen sollte, und nach einer Weile gab Shukuru den Weg zu den Chyulu-Bergen vor. Sonje und die anderen Babys folgten ihr, und Murera und Mwashoti kamen langsam hinterher.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.07.2018

Montag, 2. Juli 2018
Beim Mittagsschlammbad kamen zwei riesige Bullen zu Besuch. Mundusi, Esampu und Mteto staunten über ihre Größe. Sie waren sehr freundlich zu den Waisen; eigentlich hätte man erwartet, dass sie die vergleichsweise kleinen Elefanten wegschubsen würden, aber sie ließen alle friedlich aus der Tränke saufen. Sapalan, der es nie eilig hat, blieb am längsten bei ihnen stehen und soff Wasser mit ihnen zusammen. Am Nachmittag knüpfte Esampu neue Freundschaften mit den älteren Mädchen. Sie hatte sich dafür ausgerechnet Ukame ausgesucht, die dafür bekannt ist, nicht gerade zartfühlend mit den jüngeren umzugehen! Es war erstaunlich zu sehen, wie freundlich sie sich Esampu gegenüber verhielt.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.07.2018

Montag, 2. Juli 2018
Narok, die jetzt mit einem Stoßzahn herumläuft, tauchte am Morgen zusammen mit Mutaras Gruppe auf. Als die Tore geöffnet wurden und die Waisen herauskamen, ging sie hinein, in der Hoffnung, noch ein paar Reste zum knabbern zu finden. Kainuk stand unterdessen draußen und begrüßte die Waisen. Es gab kurz Luzernenheu, bevor es unter Mutaras Führung zu den Weidegründen ging. Siangiki und Enkikwe, die beiden Löwenopfer, blieben wie immer zusammen und plauderten beim grasen. Siangikis Wunden sind wieder vollständig verheilt, und man sieht nur eine kleine Narbe über dem Schwanzansatz. Enkikwe muss sich noch weiter erholen, bei ihm wird es noch eine Weile dauern; seine Verletzungen sind vor allem am Kniegelenk, das viel belastet wird und daher langsamer heilt.