Montag, 21. Mai 2018
Die Waisen nahmen heute den Weg zu den Hügeln, von dem aus sie in der Nacht das Trompeten der wilden Elefanten gehört hatten. Faraja und Ziwa waren besonders neugierig. Faraja erschreckte sich allerdings ordentlich, als plötzlich ein großer Bulle mit sehr langen Stoßzähnen aus dem Gebüsch kam. Er rief nach Ziwa und Ngasha, aber den beiden war der wilde Bulle doch zu stark, und sie trauten sich nicht hin. Sonje, Murera und Mwashoti ließen die Jungs mit ihren wilden Artgenossen spielen und gingen mit ihren kaputten Beinen lieber nicht in ihre Nähe.
Waisenblogs-Bilder Voi, 21.05.2018
Montag, 21. Mai 2018
Vorbereitungen zum Aussteigen
Mbegu bekommt nach der Ankunft ihre Milch
Mbegu, Lasayen und Ndotto
Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.05.2018
Montag, 21. Mai 2018
An den Stallungen in Voi bereiteten sich am Morgen alle auf die Ankunft der neuen Waisen aus Nairobi vor. Die Elefanten kamen aus ihren Gehegen und blieben nach der Fütterung in der Nähe, um auf die Neulinge zu warten. Um 9:15 Uhr war es soweit, und der Transporter mit Mini-Leitkuh Mbegu, dem freundlichen Ndotto und seinem Freund Lasayen kam an. Die drei wurden mit den Waisen in Voi bekannt gemacht, und Kenia und Ndii führten das Begrüßungskommitee an. Die Begegnung war mit vielen Umrüsselungen und Trompeten verbunden; Arruba und Ndoria wurden gleich ein wenig eifersüchtig auf die Neuankömmlinge aus Nairobi, und Arruba schubste Mbegu etwas herum, während Ndoria mit Lasayen aneinander geriet. Nach der Begrüßung rollten sich Nelion und Lentili auf den roten Erdhaufen herum, und Embu, Rorogoi, Mudanda und Mashariki zeigten Mbegu, Ndotto und Lasayen am Schlammloch ihre Badekünste. Tahri und Arruba blieben noch skeptisch und warteten ab, was die Ankunft der drei nun bedeuten würde. Die ganze Herde ging dann zum großen Wasserloch und genossen das Bad im vielen Wasser. Ndotto planschte gleich ausführlich mit den anderen, während Mbegu und Lasayen noch ein wenig schüchtern wirkten und zuschauten. Ndoria, die notorische Schwanzbeißerin, blieb in der Nähe der beiden, und der Rest der Herde musste ein Auge auf sie haben, damit sie nicht ihrer schlechten Angewohnheit nachging! Beim Grasen wurde Mbegu dann selbstsicherer, und die drei Neulinge futterten von dem fetten Gras, den grünen Büschen und den bunten Blumen, während Schmetterlinge sie umflatterten. Am Abend besuchte auch Lissa mit ihren beiden Kälbern die Stallungen und soff Wasser aus der Tränke.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 21.05.2018
Montag, 21. Mai 2018
Bomani und Dupotto grasen zusammen
Olsekki
Kithaka futtert fleißig
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.05.2018
Montag, 21. Mai 2018
Siangiki graste heute wie immer zusammen mit ihrem besten Freund Olsekki, und auch Bomani war immer noch mit von der Partie und fraß das Gras zwischen den Felsen, das ihm wohl sehr gut schmeckt. Barsilinga, Sirimon und Lemoyian waren heute ganz entspannt und wollten sich nicht davon schleichen. Gestern waren sie erst spät in der Nacht wieder zurückgekommen. Lemoyian kümmerte sich ausführlich um Enkikwe und graste mit ihm zusammen.

