Sonntag, 29. April 2018
Die freche kleine Mteto brachte es heute fertig, sich vor der öffentlichen Besuchsstunde von den Keepern davonzuschleichen und zur Fütterung zu kommen, bevor sie an der Reihe war! Sie versucht das immer wieder, aber meistens klappt es nicht. Heute war sie schlau – sie merkte sich, wo die erste Gruppe darauf wartete loszugehen, und schlich sich dorthin. Dann mischte sie sich unter diejenigen, die in der Mitte liefen, wo keine Keeper mitgehen, die sie sehen könnten. Bei der Fütterung ließen die anderen sie allerdings links liegen, weil sie normalerweise nicht in ihrer Gruppe ist. Sie fraß inzwischen von dem Grün, das für die Waisen bereitliegt, und schaffte es immerhin dann, ihre Milch als erste ihrer Gruppe zu bekommen! In der zweiten Gruppe verwickelten sich die alten Freunde Ndotto und Lasayen dann in einen Ringkampf. Ngilai wollte auch mitmachen, aber Lasayen ließ ihn nicht. Er war nicht besonders freundlich und schubste Ngilai immer wieder weg, wenn dieser versuchte, mit ihm oder mit Ndotto zu rangeln.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 28.04.2018
Samstag, 28. April 2018
Ziwa folgt Lima Lima
Jasiri nach der Mittagsfütterung
Quanza mit aufgestellten Ohren
Waisenblogs-Bilder Voi, 28.04.2018
Samstag, 28. April 2018
Tundani klettert über die Felsen
Bada grast am Berg
Nelion genießt das viele Grün
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 28.04.2018
Samstag, 28. April 2018
Barsilinga und Lemoyian
Mutara kommt zu den Waisen
Ex-Waise Kanjoro
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.04.2018
Samstag, 28. April 2018
Mutaras Gruppe, sowie Laragai, Barsilinga, Kithaka, Garzi und Sirimon tauchten am Morgen auf. Sie fraßen Luzernenheu und tauschten sich über die Ereignisse der Nacht aus. Kithaka und Lemoyian suchten die Nähe der Waisen und der Keeper – das ist sehr ungewönlich. Sie waren unruhig, sodass sich alle fragten, was wohl los war. Olsekki, Boromoko, Sokotei und Siangiki fehlten, und alle vermuteten, dass sie bei Narok und Orwa seien. Enkikwe, der sich langsam erholt und begonnen hat, ein Stück mit den anderen mitzugehen, wenn er mithalten kann, schloss sich den anderen an. Suguta, Turkwel und Kainuk sagten ihm Hallo und erkundigten sich nach seinem Befinden. Pare und Namalok teilten sich einen Felsen, um sich die Bäuche daran zu kratzen, und Kanjoro startete ein kleines Kräftemessen mit Garzi. Gegen 7 Uhr war dann die Bestürzung groß, als etwa 2 Kilometer von den Stallungen entfernt der leblose Körper von Sokotei gefunden wurde! Er war offenbar auf der Flucht vor den Löwen gewesen, die den jungen Ex-Waisen schon einige Zeit zu schaffen machen. Möglicherweise war er auf der Suche nach Hilfe und wollte zu den Stallungen zurück. Kithaka scheint den Vorfall mitbekommen zu haben, denn er ist sehr verängstigt und hält sich immer in der Nähe der anderen und der Keeper auf. Mutara und ihre Kollegen haben offenbar auch verstanden, was passiert ist, denn sie blieben den ganzen Tag bei den Waisen und kümmerten sich um Kithaka, Lemoyian, Barsilinga und Sirimon, die nun ein Herdenmitglied an die Löwen verloren haben. Am Nachmittag wurde dann am Kanziku gegrast, und abends ging Kithaka voraus, um sicherzugehen, dass er die Nacht mit im Gehege verbringen konnte. Einige Monate, nachdem sie sich von der Sicherheit der Stallungen verabschiedet hatten, wollen sie nun erst einmal wieder dort bleiben!

