Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.04.2018

Sonntag, 22. April 2018
Kiasa ist nicht nur ähnlich frech geworden wie Esampu, sie sehen sich auch noch ähnlich! Es scheint fast, als ob sie eng verwandt wären; sie haben ähnliche Gesichter und auch die gleiche Körperform. Kiasa macht immer einmal wieder Ärger bei der Milchfütterung, ob draußen im Busch oder bei der Besuchsstunde. Sie schubst die anderen Waisen, die im gleichen Alter sind, wie Maktao, Sattao und Musiara, und manchmal sogar die freundliche Maisha. Als sie heute zur öffentlichen Besuchsstunde kam, standen Musiara, Maktao und Maisha in der Nähe der Schubkarre mit den Flaschen; noch bevor sie zu ihrer Milch gekommen war, rannte sie zu Maktao und schubste ihn heftig. Dann schob sie ihn zum Schlammloch und drängelte ihn hinein, bevor sie schließlich zurück ging, um ihre Milch zu trinken. Als sie fertig war, blieb sie unruhig und jagte hinter denen her, die noch gefüttert wurden. Die Keeper werden aufpassen müssen, dass sie von nun an ihre Milch als letzte bekommt, damit die anderen ihre Ruhe haben. Aus dem gleichen Grund war auch schon Esampu zur Gruppe der älteren Waisen befördert wurden, als sie noch relativ jung war, damit die anderen Elefanten ein Auge auf sie haben können – womöglich steht das Kiasa auch bevor.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.04.2018

Samstag, 21. April 2018
Alamaya und Mwashoti haben es nicht leicht, im feuchten und rutschigen Gras ihr Gleichgewicht zu halten. Sobald sie anfangen, ein wenig zu rangeln, fallen sie leicht hin! Heute versuchte Alamaya, Mwashoti herauszufordern, aber er erwischte ihn nicht richtig und purzelte auf den Boden. Bei der Mittagsfütterung kam Lima Lima im Höchsttempo angerannt und in der Eile löste sich der Aufsatz ihrer Milchflasche. Ein Keeper wollte ihn wieder darauf stecken, aber sie gab die Flasche nicht wieder her, sondern rannte mit ihr im Mund davon! Zwei Keeper rutschen bei der Verfolgungsjagd aus, und da kam Lima Lima zurück, um nach ihnen zu sehen und sicherzugehen, dass sie sich nicht wehgetan hatten! Schließlich holten Zongoloni und Quanza sie ab, und gemeinsam gingen sie in Richtung der Umani-Hügel, um dort weiter zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.04.2018

Samstag, 21. April 2018
Heute gingen Nguvu und Ajali auf dem Weg zu den Weidegründen voran, und die beiden erspähten Dabassa und Layoni, die hoch oben an der Westseite des Mazinga-Bergs grasten. Sie schlossen sich ihnen an, während der Rest der Waisen zum grasen unten blieb. Nach einer Stunde kamen sie wieder herunter, aber die beiden Ex-Waisen blieben oben. Die Mittagsmilch gab es am Baobab-Wasserloch, und danach wurde dort in der Nähe weiter gegrast, bis es Zeit für den Heimweg war.