Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.04.2018

Donnerstag, 12. April 2018
Früh am Morgen erschreckten sich einige der Waisen im Wald über irgendetwas. Mbegu, Shukuru und noch ein paar andere hatten zusammen ein Stück entfernt gegrast und kamen plötzlich kollernd und trompetend aus dem Gebüsch zu den Keepern gerannt. Ndotto war ganz am Ende der Gruppe und hatte die Ohren aufgestellt. Er drohte damit in Richtung der Büsche und passte auf, dass die anderen hinter ihm in Sicherheit waren. Es ist nicht klar, was sie so erschreckt hatte, aber es ist schön zu sehen, wie Mbegu sich bei Gefahr um die Familie kümmert und Ndotto achtgibt, dass alle in Sicherheit sind. Sie sind eine liebevolle Familie, in der sich jeder um den anderen kümmert!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.04.2018

Mittwoch, 11. April 2018
Als die Babys heute nach der Milchfütterung zufrieden im Wald grasten, tauchte ein großer wilder Bulle auf. Lima Lima und Sonje gingen ihm im hohen Gras entgegen und sagten Hallo. Sonje hatte ihn offenbar schon von weitem gerochen und gemerkt, dass es ihr spezieller Freund war, der schon lange nicht mehr zu Besuch war. Die älteren Jungs Jasiri, Ngasha, Faraja und Ziwa hatten etwas dagegen, dass Sonje sich mit ihm anfreundete, und Jasiri versuchte, sich ihm in den Weg zu stellen. Sonje ignorierte ihn aber und ging einfach zu ihrem Verehrer hin. Sie plauderten ein wenig, bevor der wilde Bulle wieder aufbrach und Sonje wieder den Waisen überließ. Später kam er noch einmal zurück, aber da waren die Waisen schon mit den Keepern davon gegangen; er folgte ihnen nicht, da er den Geruch der Keeper nicht mag.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.04.2018

Mittwoch, 11. April 2018
Am Morgen gingen die Waisen im Gänsemarsch hinaus in den Busch. Nach einer Stunde nahm Ndii ihr Adoptivbaby Tahri mit, um ein wenig zu zweit zu grasen. Kenia und Ishaq-B machten sich Sorgen um die beiden und gingen sie suchen. Als Kenia sie erspäht hatte, war sie aber beruhigt und musste nicht eingreifen, denn die beiden machten keine Anstalten, sich aus dem Staub zu machen. Nach der Milchfütterung stand ein Schlammbad im Baobab-Wasserloch auf dem Programm, bei dem Ndii ihre Badekünste demonstrierte. Danach grasten die Waisen dann in der Nähe weiter.