Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.03.2018

Dienstag, 20. März 2018
In letzter Zeit sind die Waisen morgens weniger darauf aus, zu rangeln. Sogar die kleinen Jungs, die sich am Morgen immer mit Ringkämpfen begrüßen, wollen lieber schnell hinaus in den Wald und das frische Grün fressen, das jetzt überall sprießt. Auch bei der öffentlichen Besuchsstunde tollen sie weniger herum als vor ein paar Wochen, als sie immer gleich zum Baden ins Wasser gingen. Damals war es aber auch heiß und trocken, wohingegen es jetzt eher kühl und bewölkt ist. Heute futterten alle nur von dem geschnittenen Grün. Nur Maisha und Sattao schäkerten mit den Schulkindern, die am Absperrband standen. Diese hatten wohl noch nie einen Elefanten aus solcher Nähe gesehen und waren entsprechend nervös. Sattao merkte das und stand erst brav neben dem Absperrband, bis eines der Kinder sich ein wenig herangetraut hatte, und drehte sich dann schnell um, stellte die Ohren auf und verschreckte es wieder!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.03.2018

Montag, 19. März 2018
Die Waisen grasten heute am Fuß der Chyulu-Berge und trafen dort auf ihre wilden Artgenossen. Faraja, Ngasha und Jasiri sagten einem großen Bullen Hallo, der sich unter einer großen Akazie mit Staub bewarf. Mwashoti verkroch sich unter Mureras und Sonjes Bäuchen, um sich vor Ziwa in Sicherheit zu bringen, der auf Rangeleien aus war. Die Milchflaschen gab es heute nicht beim Schlammloch, denn die Waisen waren recht weit gelaufen und Lima Lima hatte ganz vergessen, sie an die Fütterzeit zu erinnern! Als Alamaya und Mwashoti das Fahrzeug hörten, das die Milch brachte, stellten sie sich ihm auf dem Fahrweg in den Weg, um gleich an ihre Milch zu kommen. Die Keeper überzeugten sie aber, Platz zu machen, damit sie nicht umgefahren wurden. Murera und Sonje kamen später in aller Ruhe zu ihren Flaschen geschlendert.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.03.2018

Montag, 19. März 2018
Den Weg zu den Weidegründen traten die Waisen heute unter dem Kommando von Suswa und Arruba an. Als sie am Nachmittag an der Westseite des Mazinga-Bergs grasten, steckte Tundani seinen Rüssel in eine Felsspalte und schlürfte etwas Regenwasser, das er darin fand. Nelion kam herbei und verpasste ihm einen Schubser mit dem Kopf, um auch an die Stelle heranzukommen. Er traute sich aber nicht so recht, seinen Rüssel hineinzustecken, sondern untersuchte das Loch erst einmal ausführlich.