Samstag, 6. Februar 2021
Die Waisen bekamen ihre Mittagsmilch heute draußen im Busch und kamen erst gegen 15 Uhr zum Wasserloch. Dort wurde dann gebadet, und die freche Sagala setzte sich im Wasser Emoli auf den Kopf, sodass er nicht mehr hoch kam. Ndii, Ishaq-B, Mashariki und Mudanda kamen ihm zu Hilfe, und kurz darauf war das Bad auch schon beendet. Als sie aus dem Wasser kamen, trafen sie einen jungen wilden Bullen, der einen kleinen Ringkampf mit Kenia startete. Schließlich machten sie sich wieder auf zum Grasen; nur Ndoria blieb noch eine Weile am Wasserloch und spielte mit dem wilden Bullen. Als dessen Herde ebenfalls am Wasserloch ankam, verabschiedete sie sich und folgte der Waisenherde.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.02.2021
Samstag, 6. Februar 2021
Die Ex-Waisen standen am Morgen an den Stallungen bereit, und so konnten die Waisen wieder mit den Babys spielen. Esampu stürzte sich wieder auf Mulikas kleinen Sohn Mkuu, und Mundusi verwickelte Yoyo in einen Ringkampf. Yoyo ist ein cleverer kleiner Bursche – als er merkte, dass Mundusi zu stark für ihn war, trat er vorsichtig den Rückzug in Richtung seiner Mutter Yatta an, und Mundusi fühlte sich schon wie der sichere Gewinner. Doch plötzlich bekam er es mit Yoyos Schwester Yetu zu tun! Diese rangelte ihn ohne Mühe zu Boden, und Mundusi musste lernen, dass es nicht immer auf Kraft, sondern auch auf gewiefte Taktik ankommt!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.02.2021
Samstag, 6. Februar 2021
Der neue Waise Rama gewöhnt sich langsam ein und wird kräftiger. Er hat deutliche O-Beine, aber diese scheinen ihn nicht weiter am Laufen zu hindern. Mukkoka ist sehr nett zu ihm – er begrüßt ihn jedesmal fröhlich, wenn er ihn sieht, und leistet ihm abends Gesellschaft. Als Mukkoka am Morgen herauskam, stieß Rama gegen sein Gehegetor, weil er auch heraus wollte, aber er muss erst noch ein wenig kräftiger werden und sich an seine neue Umgebung gewöhnen, bevor er sich den anderen anschließen kann. Auch Kiasa sagt ihm immer Hallo, wenn sie an seinem Gehege vorbei kommt, und wenn sie an ein paar seiner Zweige herankommt, stibitzt sie etwas Grün von ihm. Heute Morgen kam ihr allerdings Nabulu zuvor, die schon angefangen hatte, sich über Ramas Grün her zu machen, und nichts davon abgeben wollte! Nabulu kann auch ungemütlich werden, und jedesmal, wenn Kiasa sich näherte schubste Nabulu sie kollernd weg. Schließlich bellte Kiasa sogar aus Protest auf, und Maisha und Maktao kamen angerannt, um nach dem Rechten zu sehen. Das gab Nabulu dann doch zu denken, und sie machte schließlich Platz für Kiasa. Diese kam wieder heran und berüsselte kurz Rama, bevor sie sich etwas von seinem Grünfutter schnappte.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.02.2021
Freitag, 5. Februar 2021
Panda kam am Morgen zur Auswilderungsstation und schloss sich Kenias und Mbegus Waisen an. Die Keeper fragten sich, warum sie ganz ohne die Ex-Waisen gekommen war; vielleicht wollte sie in der Nähe der Stallungen bleiben, aber Mweya und Edie wollten in eine andere Gegend aufbrechen, oder sie hatte keine Lust auf die wilden Bullen, die womöglich hinter ihr her waren.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.02.2021
Freitag, 5. Februar 2021
Beim Mittagsschlammbad waren wieder etliche wilde Bullen hinter den Ex-Waisen-Kühen und vor allem Yetu her; heute waren sie aber nicht ganz so aggressiv wie gestern. Die kleine Lili sprang zu den Waisen ins Schlammbad, was ihre Mutter Loijuk etwas zu beunruhigen schien; sie folgte ihr ins Wasser und sorgte dafür, dass sie gut wieder heraus fand, bevor sie ein ernstes Wörtchen mit ihr redete. Kinnas Baby Kama dagegen planscht am liebsten in der Tränke – so auch heute. Die Keeper sorgten allerdings dafür, dass sie wieder heraus kletterte, damit sie das frische Wasser, das für alle zum Saufen da ist, nicht allzu sehr verschmutzte. Am Nachmittag schloss sich Namalok, der am Tag zuvor mit den Waisen zurück zu den Stallungen gekommen war, wieder den Ex-Waisen an.

