Freitag, 26. Januar 2018
Kurz vor der öffentlichen Besuchsstunde fing es an, heftig zu regnen, sodass Luggard und die Babys zu den Stallungen zurück gebracht wurden. Esampu war bei der Besuchsstunde wieder frech. Kiasa hatte eine Weile an der Schubkarre herumgestanden, ohne irgendwelchen Ärger zu machen. Esampu ging zu ihr hinüber und griff sich Kiasas Rüssel, um ihn in den Mund zu stecken. Kiasa wollte sich befreien, schaffte es aber nicht. Als ihr schließlich ein Keeper zu Hilfe kommen wollte, war auch Ambo zur Stelle und rettete Kiasa vor der ruppigen Esampu.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.01.2018
Freitag, 26. Januar 2018
Ndotto und Ngilai verbringen jetzt viel Zeit draußen im Wald mit Shukuru. Das tut Shukuru gerade sehr gut, ein paar Freunde zu haben, die sie aufmuntern und wieder aufleben lassen. Die drei grasen meistens abseits der anderen und kommen nur zur Gruppe zurück, wenn es Milch gibt. Shukuru erholt sich weiter; sie will wieder mehr Milch bei den Fütterungen und tummelt sich auch sehr gern im Schlammloch. Das sind alles gute Zeichen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.01.2018
Freitag, 26. Januar 2018
Seit sie am Morgen im Wald angekommen waren, hing Musiara an Mbegu; Sattao musste sich jemand anderes suchen und ging zu Tagwa. Musiara wollte Mbegu nicht mit jemandem anderen teilen und verscheuchte Sattao immer wieder. Mbegu, als erfahrene Mini-Leitkuh, ging ein Stück davon, um den Streit zwischen den beiden zu beenden. Als die kleinen Babys sich später der Herde anschlossen, hatte Musiara nichts dagegen, dass sie ihm und Mbegu Gesellschaft leisteten.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 25.01.2018
Donnerstag, 25. Januar 2018
Jasiri pflückt mit dem Rüssel Gras
Ziwa will heute alleine grasen
Die Waisen futtern
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.01.2018
Donnerstag, 25. Januar 2018
Als die Waisen am Morgen aus den Gehegen kamen, ging Sonje erst einmal ihren Verehrer suchen, der sie am Abend zuvor nach Hause begleitet hatte. Erst fand sie nur etwas Dung auf dem Weg, und so ging sie in den Wald hinein, in der Hoffnung, dass er noch dort wäre. Und tatsächlich trafen sich die beiden und plauderten und spielten freundlich miteinander. Der wilde Bulle legte seinen Rüssel auf Sonjes Rücken und blieb einige Stunden bei ihr, bevor er in Richtung der Chyulu-Berge aufbrach. Murera hielt sich von den beiden fern, weil sie nicht von einem Bullen bestiegen werden wollte; sie sorgt sich wohl um ihre kaputte Hüfte und ihr Bein. Der Bulle wollte aber nur etwas Zeit mit Sonje verbringen, denn sie ist noch nicht alt genug, um sich mit ihm zu paaren.

