Montag, 22. Januar 2018
Emilys und Lesanjus Herde kamen heute zu den Stallungen und löschten ihren Durst mit frischem Wasser aus der Tränke. Kivuko scharwenzelte um den kleinen Neptune herum, und Lempaute kratzte sich den juckenden Bauch an den Felsen. Vor über drei Wochen waren die Ex-Waisen das letzte Mal zu Besuch, und die Keeper freuten sich sehr, sie zu sehen. Ein paar Minuten, nachdem sie wieder aufgebrochen waren, kamen Laikipia und Taveta an. Taveta lief beschwingt und wedelte mit dem Rüssel, und die beiden folgten ihren Kollegen später in den Park.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 22.01.2018
Montag, 22. Januar 2018
Kauro kratzt sich am Morgen
Die Ex-Waisen kommen mit ihren Babys an
Roi plaudert mit Boromoko
Rapsu an den Stallungen
Nasalot mit dem wohlgenährten kleinen Nusu
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.01.2018
Montag, 22. Januar 2018
Da es jetzt wieder trocken ist, kommen die Ex-Waisen fast jeden Tag zu den Stallungen, und auch die Zahl der besuchenden wilden Elefanten wächst wieder. Die Trockenzeit scheint schon sehr zeitig zu beginnen – normalerweise geht es erst im Februar richtig los. Kauro kratzte sich an den Felsen, während seine Freunde Luzernenheu fraßen. Einige Ex-Waisen schlossen sich ihnen an, und so überließen die Kleinen ihren älteren Artgenossen das Feld und versuchten ihr Glück draußen im Busch. Der freundliche Boromoko plauderte ein wenig mit Roi – vielleicht diskutierten sie über die bevorstehende Trockenzeit! Für Roi wird sich nichts viel ändern, denn sie wird weiterhin ihre Milch bekommen und am Abend Grünfutter und Luzernenheupellets im Gehege haben. Boromoko bekommt keine Milch mehr, und er gehört zu der Gruppe um Laragai, die von ihr nachts immer heraus gelassen wird. Ihm steht gerade die Entscheidung bevor, ob er ganz unabhängig werden soll oder lieber noch ein wenig bei der Station bleiben, in der nun bevorstehenden kurzen trockenen Jahreszeit. Garzi hat sich schon entschieden und sich seinen Freunden Vuria und Narok angeschlossen.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 22.01.2018
Montag, 22. Januar 2018
Maktao hängt sehr an den Keepern
Die kleine Maisha frisst Gras
Jotto grast
Godoma mit Lasayen
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.01.2018
Montag, 22. Januar 2018
Maktao hängt noch immer sehr an seiner menschlichen Familie und wird schnell unleidlich, wenn niemand von ihnen in der Nähe ist. Wenn er anfängt, sich zu beschweren, wissen seine Freunde schon, dass es nichts gravierendes ist, und ignorieren das Gejammer. Heute Morgen war er zusammen mit Luggard, Shukuru, Maisha und Jotto im Wald, als er plötzlich anfing zu schreien, weil er keinen Keeper sehen konnte. Es reagierte aber niemand von den anderen darauf! Als es Jotto zu bunt wurde, sagte er ihm, dass er ruhig sein sollte – schließlich hatten sich die anderen, die noch jünger sind als er, auch nicht so! Als keiner seiner Freunde ihn bedauern wollte, rannte Maktao jammernd zu den Stallungen zurück, und die Keeper kamen ihm entgegen. Als er sie rufen hörte, rannte er zu ihnen hin, und alles war wieder gut! Die anderen kümmern sich schon nicht mehr um sein Gejammer; wenn allerdings eines der kleinen Babys schreit, kommen die größeren Mädchen wie Mbegu, Tagwa, Malima oder Godoma sofort herbei geeilt, um zu sehen, was ihm fehlt. So war es bei Musiara bei der öffentlichen Besuchsstunde. Er spielte gerade im Schlammloch, als Godoma sich ihm anschloss. Er rutschte ein Stück, um ihr Platz zu machen, und nickte dann im Schlamm kurz ein. Als er wieder aufwachte, merkte er, dass er feststeckte und nicht mehr hoch kam! Er schrie um Hilfe, und sofort waren Godoma, Malima, Tamiyoi und Jotto zur Stelle, um ihn zu unterstützen. Am Ende kam er mit der Hilfe der Keeper und Godoma wieder auf die Beine. Es war jedenfalls ganz anders als bei Maktao, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit gleich einen halben Aufstand macht.

