Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.11.2017

Samstag, 25. November 2017
Es war sonnig und warm, als die Waisen am Morgen aus ihren Ställen kamen, und sie begannen mit verschiedenen Spielen; Ngilai und Jotto forderten sich gegenseitig heraus, während Mbegu etwas lockere Erde vorbereitete, sodass sich Ambo, Malima, Tagwa, Kuishi und sogar der große Ndotto darin herumrollen und an ihr herunter rutschen konnten. Als die erste Gruppe, angeführt von Godoma, zum Schlammbad ging, änderte sich das Wetter plötzlich und es begann zu nieseln. Dann war ein lauter Donnerknall zu hören, und die Waisen rannten erschrocken in alle Richtungen davon. Mit aufgestellten Ohren suchten sie Schutz bei den Keepern. Es brauchte eine Weile, bis sie sich wieder von dem Schrecken erholt hatten, den das unerwartete Geräusch ihnen eingejagt hatte. Als die zweite Gruppe zur öffentlichen Besuchsstunde kam, war es heute Mbegu, die die Keeper austrickste! Die Waisen sorgen normalerweise dafür, dass alle verschüttete Milch vom Boden und aus der Schubkarre weggeschlürft wird. Aber seit Namalok da ist, der seine Milch nicht aus der Flasche, sondern aus dem Eimer trinkt, werden zwei Flaschen in die Schubkarre geschüttet, die er dann daraus säuft. Mbegu nutzte es heute aus, dass er ein zurückhaltender und langsamer Trinker ist – sie scheuchte alle anderen Waisen weg, die ihm die Milch streitig machen wollten, naschte dann aber selbst davon! Am Ende hatte sie fast die Hälfte von seinem Anteil aus der Schubkarre selbst weggeschlürft!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.11.2017

Freitag, 24. November 2017
Zongoloni und Sonje gingen zusammen mit Alamaya und Lima Lima, als die Waisen heute – auf dem Weg zu den Chyulu-Bergen – an den Quellen vorbeikamen. Sie hielten an, um etwas Wasser zu saufen, während die Krokodile versuchten, sie zu verschrecken. Ziwa ging lieber davon und rechnete damit, dass die anderen ihm folgen würden. Als er aber feststellte, dass niemand mit kam, machte er kehrt und kam wieder zur Gruppe zurück. In den Bergen trafen die Waisen auf Buschböcke und Büffel, die frisches Gras fraßen. Die Waisen bekamen erst einmal einen Schrecken und rannten zu den Keepern zurück, während die Büffel ebenfalls in die Büsche davongallopierten, wo sie in Ruhe grasen konnten. Murera und Sonje waren nicht in der Laune, mittags zum Schlammloch zu gehen, und so wurde die Milch dorthin gebracht, wo sich die Waisen gerade aufhielten. Lima Lima wunderte sich, warum niemand zur Fütterung aufbrach, aber war auch zufrieden damit, dass die Milchflaschen zu ihr kamen, anstatt dass sie zu ihnen laufen musste! Am Abend setzte sich Quanza an die Spitze der Waisenherde und brachte die anderen nach Hause zurück.