Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.10.2017

Samstag, 14. Oktober 2017
Am Morgen war es leicht bewölkt, und eine wilde Herde mit einem erst vier Tage alten Baby besuchte die Tränken. Es scheint so, als ob heute der große Babytag war, denn kurz vor 6 Uhr kam eine weitere wilde Kuh, die ab und zu zum Luzernenheufrühstück kommt, mit einem Baby an, das offenbar erst ein paar Stunden alt war. Zwei ältere Kälber der Kuh waren auch mit von der Partie, und als die Waisen herauskamen, schlossen sie sich ihnen beim Luzernenheu an. Dann gab es Aufregung, als das kleine Baby Boromoko in ein Gehege folgte! Eines seiner Geschwister rannte ihm hinterher und versuchte, es davon abzuhalten; schließlich gelang es ihm, und die Herde machte sich danach wieder auf den Weg. Etwas später tauchte Yattas Herde mit allen Babys auf und ging ebenfalls Luzernenheu fressen. Kama plauderte kurz mit Naseku, und Enkikwe versuchte, an Yoyo heranzukommen. Laragai gab dann das Signal zum Aufbruch zu den Weidegründen; Kama wollte mitkommen, aber nach 50 Metern begann sie zu tröten und herumzurennen, woraufhin ihre Mutter Kinna kam und sie wieder mit zu ihrer Herde nahm. Gegen 10:45 kam Nasalot an den Stallungen an und brachte ihr eigenes erstes Baby mit, das Nusu genannt wurde! Es gab große Aufregung, und Yoyos Kindermädchen bewunderten plötzlich Nasalots frischen Nachwuchs. Sidai, Chyulu, Naserian, Loijuk and Makena stellten sich alle an und wollten Nusu bemuttern. Beim Mittagsschlammbad kletterten Olsekki und Boromoko aufeinander herum, während One Tusker und zwei seiner Freunde sich auf der anderen Seite des Schlammlochs wälzten. Nachmittags stellten sich die Waisen lange in den Schatten eines Baumes, da es sehr heiß war, und am Abend kühlten sie sich noch einmal im Schlamm ab, bevor es zurück nach Hause ging.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.10.2017

Freitag, 13. Oktober 2017
Heute hörten die Waisen wilde Elefanten in der Gegend der Quellen trompeten. Ziwa ging in ihre Richtung davon und die Keeper machten sich Sorgen, dass er mit den wilden Elefanten verschwinden könnte. Er schloss sich der wilden Gruppe eine Weile an, fand aber, dass sie für seinen Geschmack zu schnell unterwegs waren. Sie waren auch nicht besonders nett zu ihm und sowohl die Jungs als auch die Mädchen rangelten viel mit ihm. Sie witterten die Menschen in seiner Gesellschaft und machten es ihm deshalb nicht leicht. Die Keeper riefen Ziwa von der wilden Gruppe zurück und er kam zu seinen Freunden zurück. Er wird wohl ein paar blaue Flecken und ein leicht angeschlagenes Selbstbewusstsein von diesem Treffen übrigbehalten.