Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.01.2021

Montag, 11. Januar 2021
Am Nachmittag lieferten sich Olsekki und Bomani ein längeres Kräftemessen. Tusuja und Barsilinga hatten das Mittagsschlammbad ausgelassen und waren am Nachmittag ihrer eigenen Wege gegangen. Sie kamen vor den anderen zurück zur Auswilderungsstation und grasten noch ein wenig in der Nähe, bevor sie dann mit ihren Freunden zusammen ins Gehege gingen, als diese nach Hause kamen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.01.2021

Montag, 11. Januar 2021
Es war ein kühler Morgen, und der Ithumba-Berg sah fast aus wie Mount Kenya, das gewaltige Bergmassiv im Norden Kenias, das häufig von Wolken umgeben ist! Den Waisen schien allerdings das kühle Wetter zu gefallen. Malima rollte sich ausgelassen in der feuchten Erde herum und lockte damit Sapalan, Mteto und Malkia an, die mitmachten. Jotto bekam dabei Ärger mit Sapalan, als er beim Vorbeigehen versehentlich auf Sapalan trat. Dieser stand auf und begann sofort eine ordentliche Rangelei mit Jotto. Nach einer Weile musste der kleinere Jotto aufgeben. Ambo und Sattao hatten zugeschaut und beschlossen, ebenfalls einen Ringkampf zu starten. Sie wurden aber bald von Siangiki unterbrochen, die offenbar etwas gegen die Rangelei einzuwenden hatte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.01.2021

Montag, 11. Januar 2021
Jeder der Elefantenwaisen hat seine eigene Persönlichkeit, und manche lassen sich nichts gefallen. Als die Waisen heute Morgen grasten, fand Naboishu einen besonders saftigen und grünen Zweig, der auch gleich die Aufmerksamkeit von Larro, Roho, Naleku und Olorien erregte. Sie liefen ihm alle hinterher und wollten etwas davon ab haben, aber Naboishu, der es gewohnt ist, seine Milchflasche gegen Kiasa zu verteidigen, rannte davon, um seinen Fund in Sicherheit zu bringen. Larro ließ sich allerdings nicht so leicht abschütteln und schaffte es schließlich, einen Teil von dem leckeren Zweig abzubrechen. Das ärgerte Naboishu gewaltig, und er schubste Larro heftig weg! Dabei ließ sie ihre Beute fallen und zog sich doch lieber zurück. Naboishu schnappte sich beide Teile seines ergatterten Frühstücks und ging mit ihnen tiefer in den Wald hinein, wo er seine Ruhe vor den anderen hatte. Als er alles gefuttert hatte, kam er wieder zum Vorschein und schloss sich dem Rest der Herde an, die wieder friedlich graste.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.01.2021

Sonntag, 10. Januar 2021
Heute war es bewölkt und kühl, was aber Lima Limas Tatendrang keinen Abbruch tat. Am Morgen schaffte sie es, sich zum Heulager zu schleichen und einen Ballen daraus zu stehlen! Die Keeper rannten ihr hinterher, aber sie hängte sie ab und konnte sich schließlich über ihre Beute hermachen. Dadurch hatte sie allerdings den Aufbruch der Waisenherde in den Wald verpasst. Aber kein Problem für Lima Lima – sie schnüffelte mit dem Rüssel auf dem Boden, bis sie ihre Freunde wiedergefunden hatte, die noch nicht allzu weit gegangen waren. Bei der Mittagsfütterung begann es dann zu regnen, und die Keeper holten einen Regenschirm aus dem Fahrzeug, das die Milch bringt, damit Luggard nicht allzu nass wurde. Die anderen stellten sich unter den Bäumen unter – bis auf Lima Lima, die sich anschlich und sich mit dem Rüssel den Regenschirm schnappte! So mussten die Keeper ein zweites Mal hinter ihr her rennen und versuchen, ihr den Schirm wieder abzuluchsen. Sie warf ihn schließlich in hohem Bogen fort, bevor jemand sie eingeholt hatte. Zum Glück gab es noch einen zweiten Schirm, mit dem Luggard vor dem Regen geschützt werden konnte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.01.2021

Sonntag, 10. Januar 2021
Am Abend tauchten die Ex-Waisen wieder auf, angeführt von Edie. Es waren auch zwei wilde Bullen dabei, die es offenbar auf Mweya abgesehen hatten – sie scheint wieder paarungsbereit zu sein! Allerdings fühlte sie sich von den beiden eher belästigt und trat die Flucht an, wobei sie Mwitu bei Edie und den Luzernenheupellets ließ. Eco nuckelte an seiner Mutter, und Nguvu und die Ex-Waisen verbrachten den Abend an der Auswilderungsstation. Ndara und Neptune hielten wieder Abstand vom Rest der Herde und bekamen ihren eigenen Haufen Luzernenheu.