Freitag, 7. April 2017
Für die beiden Babys Musiara und Chumvi war es eine schlaflose Nacht, denn es regnete die ganze Zeit laut auf ihr Dach. Sie schrien beide herum und rannten die ganze Nacht in ihrem Stall umher. Sie waren zwar die lautesten, aber nicht die einzigen, die nicht schlafen konnten – auch Esampu, Tagwa, Lasayen, Kuishi und Wanjala ließen sich von dem Regen einschüchtern. Maxwell dagegen war ganz in seinem Element und rannte fröhlich herum und scheuchte die Warzenschweine auf, die sein Futter fressen wollten. Schließlich gönnte er sich ein ausführliches Schlammbad und schlief dann glücklich am Rand des Matschs, bis ihn die brennende Sonne wieder weckte.
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Donnerstag, 6. April 2017
Die Waisen an einem kühlen Morgen
Ngilai ist heute zu den Stallungen zurück gerannt
Esampu, die große Trompeterin
Kelelari lässt sich nicht stören
Waisenblogs-Beitrag
Donnerstag, 6. April 2017
Eines der kleinen Babys bekam heute eine Injektion Antibiotika. Mbegu graste gerade mit der Herde ein ganzes Stück weg, aber sie hörte, wie das Baby von dem Schmerz der Spritze aufschrie! Daraufhin kam sie den ganzen Weg mit aufgestellten Ohren zurückgerannt, und schickte sich an, das Baby zu verteidigen. Sie musste von den Keepern, die gerade nicht mit dem Baby beschäftigt waren, beruhigt werden. Danach verbrachte sie noch ein wenig Zeit mit den Kleinen, bevor sie wieder zur Herde zurückging – nachdem sie sich versichert hatte, dass alles gut war.
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Donnerstag, 6. April 2017
Als die Waisen heute Morgen hinaus gingen, war es kühl, nachdem es in der Nacht geregnet hatte. Der Regen tut allen wilden Tieren gut, und einige Büffel waren noch in der Nähe und genossen die frische Regenluft. Büffel sind sehr trickreiche und auch gefährliche Tiere, und man merkt oft nicht, wenn welche in der Nähe sind. Die Elefanten gingen in ihre Richtung, und als sie näher kamen, rannten die Büffel plötzlich weg. Die Waisen hatten bis zu diesem Zeitpunkt gar nichts von ihnen mitbekommen, und als sie das Gestampfe hörten, traten sie, angeführt von Ngilai, die Flucht zurück zu den Stallungen an. Esampu, die große Trompeterin, und Ukame lärmten ordentlich, als sie hinter der Gruppe her rannten. Während fast die gesamte Herde ängstlich zu den Stallungen zurück lief, ließen sich Karisa, Kelelari und Ndotto gar nicht stören und grasten einfach weiter. Die restlichen Waisen konnten nur mit viel gutem Zureden der Keeper überzeugt werden, zurück zu kommen. Sie ließen sich lieber an einer anderen Stelle nieder, und die drei Jungs schlossen sich ihnen später bei der Milchfütterung wieder an.
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Mittwoch, 5. April 2017
Ngilai ist verspielt
Malima grast bei Ngilai
Ambo zwischen den großen Mädchen

