Dienstag, 3. November 2020
Mwashoti freundet sich in letzter Zeit gut mit Enkesha an. Seit Alamaya sich seinen auswildernden Kollegen angeschlossen hat, ist er der einzige Bulle der Herde, abgesehen von dem kleinen Luggard. Heute wollte er mit Enkesha spielen, und die Keeper waren zuerst skeptisch, da deutlich größerer ist als Enkesha. Aber sie ließ sich das Heft nicht aus der Hand nehmen und schien den kleinen Ringkampf zu genießen, und so ließen die Keeper die beiden machen und gaben nur acht, dass es nicht allzu ernst wurde.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.11.2020
Dienstag, 3. November 2020
Der wilde Elefant Kijana, der ein Waise zu sein scheint und sich den Ex-Waisen angeschlossen hat, kommt häufig zum Luzernenheufrühstück vorbei, und manchmal versucht er auch abends noch einmal sein Glück, um ein paar Reste abzustauben. Heute war er wieder da, als die Waisen herauskamen. Ambo ging nicht mit zum Heu, sondern blieb stehen, damit ein Keeper ihm ein paar seiner geliebten Pellets brachte. Naseku wollte es ihm nachmachen, aber die Keeper schickten sie zu den anderen, die schon Heu futterten. Das gefiel Naseku offenbar gar nicht, denn sie schüttelte heftig den Kopf; weil die Keeper aber nicht mit sich handeln ließen, zog sie ab und rollte sich stattdessen etwas auf dem Boden herum. Schließlich blieb ihr aber nichts anderes übrig, als sich den anderen beim Heu anzuschließen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.11.2020
Dienstag, 3. November 2020
Olorien scheint sich Naboishus Angewohnheit, zur Milchfütterung immer viel Lärm zu veranstalten, abgeschaut zu haben. Wenn es soweit ist, bellt sie manchmal jeden an, dem sie begegnet! Die Keeper und auch die anderen Waisen reagieren etwas genervt auf die beiden Schreihälse, wenn sie die Milchfütterung nicht erwarten können, denn man zuckt unweigerlich zusammen, wenn sie loslegen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.11.2020
Montag, 2. November 2020
Als die Waisen am Vormittag durch den Wald gingen, rannte Lima Lima plötzlich nach vorn und hob schnuppernd den Rüssel. Den Keepern war sofort klar, dass sie etwas gewittert hatte, und sie hielten Ausschau, was da aus dem Gebüsch kommen würde. Es waren Faraja und Ziwa, und sie hatten einen großen wilden Bullen mitgebracht! Auch Ngasha ließ nicht lange auf sich warten, aber er merkte, dass die Waisenherde ordentlich Respekt vor dem großen Bullen hatte. Also überzeugte er ihn und seine beiden Freunde, sich wieder zurückzuziehen. Beim Mittagsschlammbad tauchte der Bulle noch einmal auf, und diesmal schien er sich für Quanza zu interessieren. Die anderen hielten Sicherheitsabstand, aber Quanza schien nichts dagegen zu haben, dass er ihr eine Weile beim Grasen Gesellschaft leistete.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.11.2020
Montag, 2. November 2020
Nach der Mittagsfütterung am Wasserloch wollte keiner der Waisen baden gehen; es war ihnen offenbar zu kühl. Die Waisenbüffel Ivia und Cheza dagegen tummelten sich im Wasser. Tagwa stürmte dann ins Wasserloch hinein, um die beiden zu verscheuchen, aber sie ließen sich nicht beeindrucken. So gab Tagwa bald auf und ließ den Büffeln ihren Spaß. Embu kratzte sich genüsslich am Baobab, während Kenia und Ndii ein kleines Loch gefunden hatten, das sie genauer untersuchen mussten.

