Montag, 28. September 2020
Mukkoka, Naboishu, Kiombo und Nabulu, die gute Freunde sind, machten sich heute Morgen in den Wald auf ohne auf die anderen Waisen zu warten. Sie grasten fröhlich vor sich hin und machten sich auch nichts daraus, dass der Rest der Herde eine ganz andere Richtung einschlug. Einer der Keeper musste sie wieder einsammeln, damit sie nicht zurückgelassen wurden. Als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, waren Mukkoka und Naboishu als erste bereit und schienen es beide kaum erwarten zu können. Sie lieferten sich ein Wettrennen zu den Milchflaschen: Mukkoka, der schnellste Läufer der Waisenherde, war vorn, aber in Naboishu weckte die Aussicht auf seine Milchflasche ungeahnte Reserven! Er brüllte aufgeregt, was Mukkoka dazu veranlasste, noch einmal einen Zahn zuzulegen. Als sie bei den Keepern mit der Milch ankaman, hatten sie ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht, und Mukkoka war mit nur noch ganz kleinem Vorsprung erster.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.09.2020
Sonntag, 27. September 2020
Als Quanza und Enkesha am späten Nachmittag im Wald grasten, kamen plötzlich Jasiri, Ziwa und Faraja aus dem Gebüsch heraus. Quanza schien sich besonders zu freuen und kollerte begeistert, sodass die Keeper zu ihr gingen, um nachzusehen, was los war. Sie sahen, wie sich alle freudig begrüßten, kollerten und sich umrüsselten. Es war ein herrlicher Anblick – schließlich waren die Ausreißer nun schon seit ein paar Tagen nicht mehr da gewesen!
Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.09.2020
Sonntag, 27. September 2020
Pika Pika und Emoli kamen am Morgen laut kollernd zur Milchfütterung gerannt und konnten ihre Flaschen gar nicht schnell genug leeren! Danach schlossen sie sich ihren Freunden beim Ergänzungsfutter an. Tagwa und Sagala übernahmen später das Kommando und führten die Herde hinaus zum Grasen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.09.2020
Sonntag, 27. September 2020
Am Morgen schlossen sich wieder Mutara, Sities, Turkwel, Kainuk, Kithaka, Suguta, Orwa und Bomani den Waisen an, zusammen mit zwei wilden Bullen. Nach einer Weile wollte Musiara die Waisenherde hinaus zum Grasen führen und ging los. Nach etwas 100 Metern merkte er allerdings, dass ihm niemand folgte und geriet ein wenig in Panik! Er kam laut bellend zu seinen Freunden zurück gelaufen. Mutara, die sich eigentlich nicht viel aus den kleineren Waisen macht, kam ihm entgegen, um ihn zu beruhigen, und Kainuk, die eine sehr fürsorgliche Kuh ist, kam auch dazu. Es ist gut, wenn Mutara langsam mütterliche Instinkte entwickelt, denn die Keeper vermuten, dass sie irgendwann 2021 ein kleines Kalb zur Welt bringen wird.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.09.2020
Samstag, 26. September 2020
Die Waisen nahmen heute eine neue Route durch den Wald und kamen an Stellen vorbei, an denen sie noch nie zuvor gewesen waren. Als alle grasten, tauchte überraschend Alamaya auf. Er scheint öfter einmal lieber auf eigene Faust unterwegs zu sein, statt sich Zongolonis kleiner Herde anzuschließen. Murera freute sich, ihn zu sehen und begrüßte ihn herzlich. Sie passte allerdings auch gut auf, dass der übermütige Alamaya nicht ihrem Schatz Luggard zu nahe kam! Nach der Mittagsfütterung, während die Waisen sich im Schlamm wälzten, machte sich Alamaya wieder auf in den Wald. Lima Lima begleitete ihn bis zum Waldesrand und kam dann zurück zur Waisenherde.

