Mittwoch, 23. September 2020
Als die Nachteulen Faraja, Ngasha, Zongoloni, Jasiri, Ziwa und Alamaya heute Morgen nicht an den Stallungen auftauchten und sich auch zur Mittagsfütterung nicht sehen ließen, beschlossen die Keeper, mit einem Fahrzeug die Gegend abzufahren und nach ihnen zu suchen. Als sie an einem Stück dichten Waldes vorbei fuhren, kamen plötzlich Faraja und Zongoloni aus dem Dickicht heraus. Die Rasselbande kennt das Geräusch des Autos, das normalerweise die Milch bringt, sehr gut – vielleicht dachten sie, es erwartete sie eine Überraschungs-Portion Milch! Die Keeper hatten natürlich keine Milch dabei, aber alle freuten sich über das Wiedersehen. Alamaya kam als nächster heraus, und danach Jasiri, Ngasha und Ziwa. Alle sahen sie gesund und munter aus, und die Keeper konnten zufrieden wieder zurück zur Auswilderungsstation fahren.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.09.2020
Mittwoch, 23. September 2020
Beim Schlammbad waren wieder 15 wilde Bullen, eine wilde Herde mit kleinen Kälbern und die Ex-Waisen Kinna, Sunyei, Lenana, Loijuk mit ihren Babys und Makena, Kitirua und Olare versammelt. Naseku trat mit Kainuk und Sities in einen Wettstreit, wer sich um den kleinen Lapa kümmern durfte, der aber davon nichts wissen wollte und lieber seiner Mutter hinterher lief. Nach dem Baden und eine Staubbad verabschiedeten sich die Waisen wieder und gingen zum Kalovoto-Fluss, der jetzt in der Trockenzeit kein Wasser mehr führt, um dort zu grasen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.09.2020
Mittwoch, 23. September 2020
Bondeni und die zwei kleinen Mädchen Kinyei und Kindani wurden am Morgen von Kiasa und Maisha hinaus in den Wald eskortiert. Die beiden passen sehr gut auf die Neulinge wie auch auf die anderen kleinen Babys der Waisenherde auf. Maisha nimmt ihre Rolle als Mini-Leitkuh sehr ernst; obwohl sie die drei neuen Waisen begleitete, vergaß sie nicht ab und zu auch nach Naleku und Roho zu sehen, die nicht weit dahinter kamen. Auch Mukkoka blieb immer in der Nähe von Naleku. Als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, sammelte Maisha alle ihre Schützlinge zusammen, damit niemand vergessen wurde, und auch bei der Fütterung schaute sie immer wieder nach ihnen – ganz wie eine Mutter, die aufpasst, dass alle ihre Babys genug bekommen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.09.2020
Dienstag, 22. September 2020
Nach dem Staubbad am Mittag gingen Enkesha und Quanza zur Tränke, wo sich gerade ein Schwarm von Kranichen versammelt hatte, die ihren Durst löschen wollten. Enkesha war in Spiellaune und jagte den Vögeln hinterher, und auch Quanza wollte sich den Spaß nicht entgehen lassen: sie trompetete ein paarmal laut, sodass die Kraniche in alle Richtungen auseinander flogen. Doch damit nicht genug – sie rannte ihnen auch noch hinterher, bis sie alle verschwunden waren!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.09.2020
Dienstag, 22. September 2020
Heute tauchte ein großer wilder Bulle beim Schlammbad auf, und er schien neugierig zu sein und die Waisenherde kennenlernen zu wollen. Sonje war das ganze nicht so recht geheuer, und sie hielt sich zurück, aber als Alamaya und Ziwa dazukamen und den Bullen begrüßten, wurde klar, dass sie sich wohl schon kannten. Offenbar ist er einer der wilden Elefanten, mit denen sich die halb-unabhängigen Waisen nachts im Wald treffen.

