Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.05.2020

Mittwoch, 27. Mai 2020
Luggard und Enkesha setzen ihr Umzugs-Training fort, und sie machen sich sehr gut. Enkesha scheint allgemein eine recht sorglose Natur zu sein; wenn sich irgendetwas in ihrer Umgebung ändert, macht sie sich nichts daraus und ist glücklich und zufrieden, wenn sie in Ruhe im Wald grasen kann. Sie ist immer ruhig und gelassen. Luggard ist auch ein sehr umgänglicher Bulle, aber er schaut sich den Transporter schon genau an, wenn er fertig ist mit seiner Milch! Er berüsselt neugierig das Abteil und die Heuballen, die ihn während der bevorstehenden Fahrt gut polstern sollen. Ziwadi hat sich so daran gewöhnt, Luggard zu folgen, dass sie sogar mit ihm zum Umzugs-LKW kommt. Auch sie hat keine Scheu davor und trinkt ihre Milch ohne Probleme direkt neben dem Abteil, während Enkesha und Luggard drin üben. Wenn sie alle fertig sind, gehen sie zusammen zurück in den Wald, und Ziwadi nimmt auf dem Weg etwas Grün von jedem Busch mit, an dem sie vorbei kommt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.05.2020

Dienstag, 26. Mai 2020
Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, brachten Zongoloni und Ziwa den wilden Bullen, der von den Keepern Ndugu genannt wird, mit. Er ist ein guter Freund der Waisen und kommt häufig zu Besuch; er war einer der ersten wilden Bullen, die sich mit der Waisenherde anfreundeten, als die Auswilderungsstation in Umani Springs eröffnet wurde, und so bekam er von den Keepern den Namen Ndugu, Suaheli für „Bruder“. Als er sich heute näherte, bemerkten die Keeper, dass er hinkte und eine Verletzung am Bein zu haben schien. Sie verständigten die Mobile Tierarzt-Einheit in Tsavo, damit sie sich die Wunde genauer ansehen konnte. Der Tierarzt war nach wenigen Stunden vor Ort, betäubte und behandelte Ndugu. Die Verletzung schien vom Kampf mit einem andern Bullen, der vermutlich noch größer als Ndugu war, zu stammen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.05.2020

Dienstag, 26. Mai 2020
Barsilinga und Malkia suchten sich am Vormittag passende Baumstümpfe aus, an denen sie sich den Bauch kratzen konnte. Danach schloss sich Malkia Chemi Chemi beim Schlammbad in einem kleinen Wasserloch am Wegesrand an, und kurz vor der Mittagsfütterung verbrachte sie noch ein wenig Zeit mit den drei neuen Jungs Musiara, Sattao und Dololo. Am Schlammloch nahm sie sie dann mit und zeigte ihnen, wie man sich gut mit kühlendem Schlamm eindeckt – schließlich ist es in Ithumba deutlich heißer als in Nairobi! Am Abend kamen die Waisen noch einmal am Schlammloch vorbei und kühlten sich ausführlich ab.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.05.2020

Dienstag, 26. Mai 2020
Kiasa wollte Naboishu, Roho, Larro und Luggard zum Spielen einladen und begann, sich auf dem Boden herumzurollen. Kaum hatte Roho sie gesehen, war er schon zur Stelle und kletterte ihr auf den Rücken. Luggard stellte sich daneben und begann, sich einzustauben und dabei den beiden zuzuschauen. Kiasa und Roho spielten ausgelassen, gaben dabei aber stets acht, beim Herumtollen Luggard nicht anzurempeln.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.05.2020

Dienstag, 26. Mai 2020
Als die Waisen nach der Mittagsfütterung zurück in den Wald kamen, konnten die älteren Jungs es kaum erwarten, weiter zu rangeln. Mukkoka und Maktao begannen, sich im Wald herum zu jagen. Maktao rannte Mukkoka hinterher und wollte ihn zum Ringkampf überreden, aber Mukkoka war zu schnell für ihn, und er schaffte es nicht, ihn einzuholen. Kiombo ließ sich anstecken und machte auch mit, sodass Mukkoka die Gelegenheit bekam, davon zu rennen und Maktao Kiombo zu überlassen. So rangelten die beiden miteinander und schoben sich mit der Zeit immer weiter von der Herde weg!