Freitag, 10. April 2020
Ziwadi geht es immer besser, und sie hatte jetzt schon seit einiger Zeit keine Anfälle mehr. Sie wächst langsam zu einem gesunden kleinen Elefantenkalb heran. Luggard ist viel mit ihr zusammen unterwegs, und die beiden grasen dann gemeinsam. Ziwadi scheint seine Gesellschaft sehr zu genießen, denn er ist nicht so ein Raufbold wie die anderen Jungs. Im Wald stiehlt sie sich manchmal von der Herde davon, um sich ihm anzuschließen, und wenn die Elefanten woanders hingehen, laufen die beiden fast immer Seite an Seite.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.04.2020
Freitag, 10. April 2020
In letzter Zeit ist Kiasa wieder brav bei den Milchfütterungen. Im Gegensatz zu den Wochen zuvor, macht sie jetzt wieder Platz für die anderen Waisen und hält sich nicht davon ab, ihre Flaschen zu leeren. Sie hat sich zu einem sehr liebevollen Kindermädchen für die Babys gewandelt und kümmert sich vorbildlich um die kleinen Roho und Naleku. Trotz ihrer Vorbildfunktion hatte sie bis vor kurzem immer noch ab und zu Unruhe gestiftet wie früher und versucht, an die Milchflaschen der anderen heranzukommen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.04.2020
Donnerstag, 9. April 2020
Am Morgen war es relativ ruhig nach der Fütterung. Nur Godoma schien in Spiellaune zu sein, und sie legte sich auf den Boden und rollte sich herum. Tahri ließ sich anstecken, und sie ging zu ihr und legte sich auf ihren Bauch. Godoma rappelte sich wieder auf und stellte sich mit erhobenem Kopf und wedelnden Ohren Tahri entgegen, was dieser einen gehörigen Schrecken einjagte. Sie rannte davon, und Godoma ging zu Lasayen, um ihn zu einem Ringkampf herauszufordern.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.04.2020
Donnerstag, 9. April 2020
Gegen 14 Uhr dachte Mukkoka, dass es wohl bald Zeit für die 15-Uhr-Fütterung wäre, und er rannte hinunter zu der Stelle, an der immer gefüttert wird. Naleku und der Rest der Waisen folgten ihm sofort, aber sie schienen etwas verwirrt, warum es denn jetzt schon wieder zum Schlammloch gehen sollte. Als sie dort ankamen und weder Schubkarre mit Milch noch Keeper vorfanden, kollerten sie sich gegenseitig zu. Die Keeper überzeugten sie, wieder in den Wald zurück zu gehen. Mukkoka trompetete und kollerte allerdings weiter, um so seinen Unmut darüber zu äußern, dass es noch keine Milch gab!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.04.2020
Mittwoch, 8. April 2020
Shukuru machte Anstalten, den Berg hinauf zu gehen, um oben zu grasen. Sie hatte aber einige Schwierigkeiten, über die Felsen zu kommen; also überlegte sie es sich anders und futterte stattdessen unten am Anstieg, bis es Zeit wurde, am Abend nach Hause zurück zu gehen.

