Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.04.2020

Montag, 6. April 2020
Die Waisen kamen gutgelaunt aus den Gehegen, wie man an den schlenkernden Rüsseln sehen konnte. Auf dem Weg hinaus zum Grasen legten Oltaiyoni, Karisa und Kuishi eine Kratzeinheit an ein paar Felsen ein, und Barsilinga und Kamok kratzten sich die Bäuche an einem umgefallenen Baum. Mapia und Enkikwe kamen auch daran vorbei und brachen sich ein paar Zweige ab, die sie im Weitergehen verspeisten. Tusuja rupfte Gras mitsamt Wurzeln aus und schüttelte die Erde davon ab, während er seinen Freunden folgte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.04.2020

Montag, 6. April 2020
Im Wald nahmen einige der Waisen ein schönes Schlammbad. Da es in der Nacht geregnet hatte, war der Boden schön klumpig und eignete sich prima, um ihn sich auf den Rücken zu werfen und sich darin herum zu wälzen. Tagwa, Tamiyoi, Enkesha und Nabulu rollten sich fröhlich im Schlamm umher und bedeckten sich ausgiebig mit Matsch. Roho hatte jede Menge Spaß dabei, den Mädchen auf dem Rücken herum zu klettern und an ihnen herunter zu rutschen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.04.2020

Montag, 6. April 2020
Am Morgen, als alle Waisen herauskamen, eilte Musiara zu Luggards Stall hinüber, um zu sehen, ob er schon draußen war. Das Tor war aber noch zu, und so beschloss er zu warten; er schnupperte sogar an Luggards Eingangstür. Als Luggard dann schließlich herauskam, begrüßten sich die beiden herzlich, kollerten sich zu und machten sich dann auf den Weg hinaus in den Wald. Es ist schön zu sehen, dass Musiara immer noch ab und zu Luggard begrüßt, auch wenn er jetzt älter und unabhängiger wird und mehr Zeit mit anderen wie Sattao verbringt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.04.2020

Sonntag, 5. April 2020
Am Nachmittag war es heiß, und Lima Lima bemerkte, dass die Keeper nicht da waren. Da sie immer um das Wohlbefinden aller besorgt ist, suchte sie nach ihnen und fand sie im Schatten eines Baumes, wo sie sich ausruhten. Also kollerte sie den anderen zu, damit sie herbeikommen und den Keepern Gesellschaft leisten würden. So entspannten sich alle zusammen unter dem Baum und versteckten sich dort vor der brennenden Sonne.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.04.2020

Sonntag, 5. April 2020
Jasiri ist der einzige der älteren Jungs, den es noch nicht in die Wildnis zieht. Er hat es einmal ausprobiert und eine Nacht mit den anderen Ausreißern verbracht, aber offenbar gefiel es ihm nicht, die ganze Nacht ohne Pause herum zu laufen. Irgendwann wird er sich sicher auch den unabhängigen Waisen anschließen, aber im Moment gefällt es ihm bei der Herde noch besser.