Samstag, 4. April 2020
Alamaya hatte am Morgen einen interessanten Busch gefunden, und er ging ein paarmal um ihn herum, um von allen Seiten davon zu fressen. Mwashoti ging zu ihm, und Alamaya nahm ihn mit ins Dickicht hinein. Sie suchten sich zum Grasen ein Plätzchen weiter oben am Berg. Als es langsam Zeit für die Mittagsfütterung wurde, riefen die Keeper die beiden, und als die Waisen zu ihrer Milch kamen, sahen viele von ihnen sehr dunkel aus – sie hatten offenbar kurz zuvor ein ausgiebiges Schlammbad genommen!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.04.2020
Samstag, 4. April 2020
Roho ist in letzter Zeit sehr gierig nach seiner Milch geworden, fast wie Mukkoka. Genau wie dieser, rennt er im Eiltempo zur Fütterung und trötet dabei herum, als ob er die Keeper schon einmal vorwarnen will, dass er kommt! Wenn ihn dabei jemand überholt, bellt er noch lauter – was er vermutlich von Mukkoka gelernt hat. Eigentlich ist er fast immer mit den älteren Mädchen wie Maisha unterwegs, aber wenn es Zeit für die Milchfütterung wird, flitzt er sofort davon. Dann wartet er auf Tagwa, damit er etwas von ihrer verschütteten Milch ab bekommt – oder er stibitzt ihr sogar etwas direkt aus dem Mund. Tagwa trinkt ihre Milch immer ohne Hilfe der Keeper, und Roho wartet darauf, dass sie fertig ist und die Flasche fallen lässt, sodass er noch etwas daran herum nuckeln kann. Wenn sie dan wieder aufbricht, folgt er ihr zurück in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.04.2020
Freitag, 3. April 2020
Alamaya verbrachte den Nachmittag zusammen mit Ziwa. Die vier jetzt schon recht unabhängigen Waisen, Ziwa, Zongoloni, Faraja und Ngasha, kommen immer noch regelmäßig zur Waisenherde zurück, denn die Milchfütterung wollen sie nicht verpassen! Sie wissen schon, dass die Keeper ihnen noch etwas Milch vorbereiten und sie dann etwas ab bekommen, wenn sie regelmäßig mittags auftauchen. Heute war es wieder so, und Zongoloni und ihr Anhang standen schon bereit, noch bevor die anderen ankamen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.04.2020
Freitag, 3. April 2020
Tundani und Nelion kamen früh am Morgen wieder zur Auswilderungsstation und schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Der Rest von Kenias Herde wurde oben auf dem Mazinga-Berg gesichtet, aber sie blieben den ganzen Tag dort und trafen nicht auf die Waisen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.04.2020
Freitag, 3. April 2020
Am Nachmittag schlich sich Barsilinga wie üblich davon. Die Keeper suchten nach ihm, aber diesmal hatten sie keinen Erfolg. Am Abend kam er dann gegen 21 Uhr von allein zur Auswilderungsstation und wurde ins Gehege zu seinen Freunden gelassen. In letzter Zeit scheint er nicht mit der Herde zusammen grasen zu wollen, sondern macht lieber sein eigenes Ding.

