Mittwoch, 1. April 2020
Nelion und Tundani kamen am Morgen zur Auswilderungsstation, um die Waisen abzuholen. Ndotto wollte auf dem Weg hinaus in den Busch unbedingt ganz vorne laufen und überholte die beiden. Dann forderte er sich auch noch zu einem Kräftemessen heraus. Tundani ignorierte ihn und begann stattdessen mit Arruba zu spielen. Pika Pika, die inzwischen Arrubas Adoptivkind geworden ist, kam dazu, um sich das anzusehen. Schließlich übernahm Ngilai das Kommando, aber die ganze Herde musste kurz anhalten, als einige Klippspringer ihr den Weg versperrten. Tundani und Nelion kamen am Abend wieder mit den Waisen zu den Stallungen zurück und blieben noch eine Weile, bevor sie wieder hinaus in den Busch gingen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.04.2020
Mittwoch, 1. April 2020
Nach dem Mittagsschlammbad spielte Mapia kurz auf einem Ameisenhügel, bevor er seinen Freunden folgte. Pare kam an einer kleinen Pfütze vorbei und wälzte sich fröhlich darin herum. Danach musste er sich beeilen, die anderen wieder einzuholen. Sapalan und Enkikwe grasten den Nachmittag über zusammen. Barsilinga schlich sich wieder einmal davon, wurde aber nach längerer Suche wieder gefunden.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.04.2020
Mittwoch, 1. April 2020
Nach der Mittagsfütterung schien sich Tagwa mit ein paar Freunden selbstständig machen zu wollen. Sie schlich herum und sammelte Sattao, Kiasa, Kiombo, Nabulu, Enkesha, Larro, Mukkoka und Naleku ein. Während die Keeper noch mit ihrem Mittagessen beschäftigt waren, verschwand sie plötzlich mit ihnen im Gebüsch. Die Keeper bekamen es gerade noch rechtzeitig mit und riefen ihr und den anderen hinterher. Tagwa zog den Kopf ein und sah aus, als wäre es ihr peinlich, auf frischer Tat ertappt worden zu sein! Es blieb ihr nichts anderes mehr übrig als mit ihren Getreuen zurück zu den Keepern und der Herde zu kommen. Als die Keeper fertig gegessen hatten, sammelten sie dann alle zusammen und gingen mit ihnen zurück in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.03.2020
Dienstag, 31. März 2020
Als die Waisen heute durch den Wald liefen, kam Murera an einem Graben vorbei, in dem sie zu spielen anfing. Sie rollte sich herum, staubte sich ein und schuffelte sich den Bauch am Boden. Sie hatte viel Spaß – bis es daran ging, wieder aufzustehen! Da der Graben etwas eng war, steckte sie ein wenig fest und hatte einige Mühe, wieder hoch zu kommen. Sie begann, laut zu trompeten, und die Keeper kamen ihr zu Hilfe. Alle zusammen schoben sie kräftig und schafften es, ihr wieder auf die Beine zu helfen. Sie war sehr erleichtert und tobte aufgeregt trötend durch die Büsche. Die Keeper gaben acht, dass sich nicht noch einer ihrer Schützlinge in den engen Graben verirrte! Ngasha wollte es am Nachmittag Murera nachmachen, und er rollte sich auf dem Boden herum, schuffelte sich und bedeckte sich ordentlich mit Staub. Er hatte aber ein besseres Plätzchen erwischt, und als er fertig war, stand er auf und kam zu den anderen zurück.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.03.2020
Dienstag, 31. März 2020
Nach der morgendlichen Milchfütterung gab es wieder Luzernenheupellets, die auch Kenia und ihre Freunde nicht verschmähten, die am Morgen angekommen waren. Danach machten sie sich alle gemeinsam auf den Weg zum Grasen. Ngilai, Ndotto, Murit, Lasayen und Emoli rannten mit wedelnden Ohren und Rüsseln ein kleines Gefälle in der Nähe der Stallungen herunter, um ihre Kollegen einzuholen. Die Waisen verteilten sich im Busch, nur Arruba und Pika Pika futterten direkt nebeneinander. Am Baobab-Wasserloch war es ihnen zu kalt zum Baden, und nur Nelion und Mashariki trauten sich ein wenig ins Wasser, bevor sie den anderen wieder hinaus zum Grasen folgten.

