Donnerstag, 26. März 2020
Shukuru wollte heute für sich allein sein und niemanden um sich haben. Als sie am Morgen aus dem Gehege kam, lief sie eilig in eine Ecke abseits der anderen. Alamaya, der gerade die Paviane von den Luzernenheupellets verscheucht hatte, sah sie und wollte ihr Gesellschaft leisten. Shukuru hatte aber kein Interesse, und jedesmal, wenn er sich ihr näherte, ging sie davon. Schließlich gab Alamaya auf und ging zurück zu den anderen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.03.2020
Donnerstag, 26. März 2020
Nach ihrer morgendlichen Fütterung schlossen sich die milchabhängigen Waisen ihren Freunden Arruba, Mashariki und Suswa, die keine Milch mehr bekommen, beim Luzernenheufrühstück an. Auch Kenias Herde kam vorbei. Ndoria schien heute nicht gut auf andere zu sprechen zu sein, denn sie schubste Arruba immer wieder von den Luzernenheupellets weg. Arruba zog sich schließlich zurück, denn sie hatte keine Lust auf eine Auseinandersetzung. Kenia und ihre Freunde blieben noch eine Weile an der Auswilderungsstation, bevor sie zur Südseite des Mazinga-Bergs gingen, um dort zu grasen. Am Nachmittag kamen sie noch einmal vorbei, um Wasser zu saufen, hatten sich aber schon wieder auf den Weg gemacht, bevor die Waisen nach Hause kamen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.03.2020
Donnerstag, 26. März 2020
Als es am Abend nach Hause ging, verdrückte sich Barsilinga wieder einmal. Die Keeper fanden ihn nach einer Weile und nahmen ihn zur Auswilderungsstation mit.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.03.2020
Donnerstag, 26. März 2020
Auf dem Weg zu den Weidegründen kam Karisa an einem schönen Felsen vorbei, an dem er sich kratzen konnte. Nachdem er fertig war, übernahm Kuishi, die daneben gewartet hatte, den Kratzfelsen. Sana Sana suchte sich einen Baum aus, um sich den Hals daran zu schuffeln. Mapia, Malima und Jotto taten sich zum Grasen zusammen, und Mteto hatte eine längere Unterhaltung mit Mundusi.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2020
Mittwoch, 25. März 2020
Alamaya ist in letzter Zeit immer selbstbewusster geworden und fordert immer wieder seine Freunde zu Kräftemessen heraus. Heute Morgen wollte er es mit jedem aufnehmen, an dem er vorbeikam; er nahm sich sogar Quanza vor, die beeindruckende Stoßzähne hat – was ihn aber gar nicht kümmerte! Die beiden rangelten eine Weile miteinander, bis sie von kreischenden Affen unterbrochen wurden und Quanza keine Lust mehr zu haben schien. Als sie davon ging, schloss Alamaya sich Faraja und Ziwa an. Beim Grasen merkte er, dass sich ein paar Büffel in seine Richtung bewegten, und er begann gleich, sie zu verjagen, damit sie nicht näher kamen. Die Büffel machten sich schnell aus dem Staub und schlugen eine andere Richtung ein.

