Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.03.2020

Donnerstag, 19. März 2020
Die Waisen wurden heute von Lima Lima angeführt, die die Rolle der Leitkuh wie immer mit stolzgeschwellter Brust übernahm. Sie brachte die Waisen in eine Gegend im Wald, wo es üppiges Grün gab und sie alle ordentlich futtern konnten. Einige der Waisen waren zuerst skeptisch, aber schließlich folgten ihr alle brav und waren zufrieden, als es ans grasen ging.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.03.2020

Donnerstag, 19. März 2020
Mukkoka kommt jetzt abends nicht mehr mit den jüngeren Waisen zurück, sondern mit dem Rest der Herde. Er liefert sich jetzt wieder Wettrennen mit den anderen und trompetet entrüstet, wenn ihn jemand abhängt. Da er und Dololo Stallnachbarn sind, ist Dololo gewohnt, dass Mukkoka immer schon da ist, wenn er nach Hause kommt. Heute Abend kam Dololo allerdings früher als die anderen zurück, da er mit seiner Schwellung am Fuß nicht so viel laufen kann, und er war sehr enttäuscht, dass Mukkoka nicht auf ihn wartete! Er begann sogar, an seiner Tür zu rütteln, und wollte unbedingt wieder heraus gelassen werden. Die Keeper versuchten, ihn zu beruhigen, aber es half alles nichts – schließlich ließen sie ihn noch einmal zu seinem Freund Mukkoka und der Herde hinaus gehen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.03.2020

Donnerstag, 19. März 2020
Nashorn Maxwell hat seit etlichen Tagen nicht mehr am Morgen mit den Waisen gespielt, weil es ihm nicht so gut ging. Er hat immer lange geschlafen und wurde erst wach, wenn die Elefanten schon längst draußen im Wald waren. Heute Morgen wachte er aber wieder vor den Waisenelefanten auf, und als sie aus ihren Ställen kamen, wartete er an seinem unteren Tor auf sie. Maktao und Dololo gingen gleich zu ihm und sagten ihm Hallo, und die drei tobten fröhlich am Gehegetor herum. Schließlich gingen Dololo und Maktao weiter in den Wald, und Maxwell begann, den Warzenschweinen hinterher zu jagen, die sich schon an seinen Luzernenheupellets bedienten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.03.2020

Mittwoch, 18. März 2020
Als die Waisen am Abend auf dem Heimweg waren, schien Jasiri Zongoloni hinaus in den Wald folgen zu wollen. Ziwa hatte aber offenbar etwas dagegen – vielleicht dachte er, Jasiri sei noch nicht bereit, die Nacht draußen in der Wildnis zu verbringen. Er kollerte den beiden zu und überzeugte sie, wieder umzudrehen. Dann drängelte er sich zwischen sie und schickte Jasiri wieder weg. Jasiri kam enttäuscht zurück und folgte der Waisenherde zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.03.2020

Mittwoch, 18. März 2020
Quanza schien am Morgen sehr durstig zu sein; sie wollte nicht aufbrechen, ohne eine ordentliche Portion Wasser aus der Tränke gesoffen zu haben. Auf dem Weg zu den Umani-Hügeln kamen die Waisen an den Wasserquellen vorbei, und auch hier machte sie noch einmal Halt und löschte ihren Durst. Dabei schnappte sie sich noch ein Bündel Gras und ging dann, darauf herumkauend, zufrieden weiter.