Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.02.2020

Donnerstag, 20. Februar 2020
Lima Lima war am Vormittag so sehr damit beschäftigt, die Paviane zu verscheuchen, dass sie gar nicht merkte, dass sie sich ein ganzes Stück von der Herde entfernt hatte. Als sie feststellte, dass sie allein auf weiter Flur war, begann sie laut zu trompeten, um die anderen zu finden. Die Keeper hörten, wie sie im Gebüsch herumtrampelte und riefen ihren Namen, und Sonje ging ein Stück den Hügel hinunter, um nach ihr zu suchen. Als auch Sonje laut trötete, hatte Lima Lima sie schnell wieder gefunden, und die beiden kehrten zu den anderen zurück.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.02.2020

Donnerstag, 20. Februar 2020
Die Waisen waren am Morgen wieder einmal in Spiellaune. Oltaiyoni spielte nach der Milchfütterung am Boden, während Kauro Kamok zu einem Ringkampf herausforderte. Malima spielte mit Karisa und nahm sich danach Tusuja vor. Jotto hatte sich Esampu zum Spielen ausgesucht. Malkia gab schließlich das Zeichen zum Aufbruch zu den Weidegründen, wo Jotto sich mit seinem alten Freund Ambo zum Grasen zusammenschloss.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.02.2020

Donnerstag, 20. Februar 2020
Luggards beschädigtes Bein bereitet ihm manchmal Schwierigkeiten, wenn er etwas zu wild mit den anderen Jungs gespielt hat. In den letzten Tagen schien das Knie etwas angeschwollen zu sein, und er musste etwas langsamer laufen. Die Keeper vermuten, dass er es sich beim Spielen etwas verstaucht hat, denn bei einer Untersuchung fand sich keine größere Verletzung. Heute Morgen war die Schwellung schon wieder zurückgegangen, und er konnte wieder fast wie immer laufen. Er freute sich, dass er wieder mit dem Rest der Herde mithalten konnte und kam sogar mit zum Schlammbad am Nachmittag. Draußen im Wald schien er auch wieder energiegeladen zu sein; er fing ein Kräftemessen mit Musiara an und schien schon wieder ganz der alte zu sein.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.02.2020

Mittwoch, 19. Februar 2020
Ziwa kam am Morgen als einziger der nächtlichen Ausreißer zur Auswilderungsstation, und er sah sehr müde aus. Die Keeper vermuteten, dass er in der Nacht bei einer wilden Herde gewesen war, denn er hatte ein paar weiße Streifen an der Seite, als ob er mit größeren Elefanten mit langen Stoßzähnen gerangelt hatte. Er freute sich offenbar, bei den Waisen zu sein und ließ sich die Luzernenheupellets schmecken.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.02.2020

Mittwoch, 19. Februar 2020
Am Morgen wurden die Waisen wieder einmal mit Spray gegen die Zecken eingesprüht. Zongoloni gefiel das gar nicht, und sie beschwerte sich lautstark und stieß gegen das Tor ihres Geheges. Als die Keeper fertig waren und endlich das Tor geöffnet hatten, rannte sie eilig hinaus und schuffelte sich erst einmal ausgiebig an den Bäumen und im Gebüsch. Quanza folgte ihr und bediente sich dabei gleich an einigen Zweigen, die sie zum fressen mitnahm.