Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.01.2020

Freitag, 31. Januar 2020
Quanza und Shukuru gingen heute voran, während Murera sich im Gebüsch versteckt hatte, wo sie fleißig futterte. Die anderen versuchten, sie dazu zu bewegen mitzukommen, aber sie wirkte recht unwillig. Die Keeper riefen sie etliche Male, bevor sie schließlich mit viel Grün im Mund herauskam und langsam der Herde folgte. Unterwegs konnten die Keeper das Trompeten der wilden Elefanten hören, und sie vermuteten, dass Murera deshalb so zögerlich gewesen war. Sie sorgte dann dafür, dass die Waisen eine andere Richtung einschlugen, weg von den wilden Elefanten, mit denen sie heute wohl nichts zu tun haben wollte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.01.2020

Freitag, 31. Januar 2020
Als die Keeper die Waisen zur Mittagsfütterung riefen, kam Ngilai angerannt und schien es kaum erwarten zu können. Im Nu hatte er seine Flasche geleert und wollte mehr haben! Er musste sich allerdings damit abfinden, nicht mehr als seinen üblichen Anteil zu bekommen, und so ging er zum Wasserloch weiter, wo sich bald auch Suswa und die anderen einfanden. Pika Pika, Embu, Mbegu und Rorogoi nahmen ein kurzes Bad und gingen dann zur Tränke, um ihren Durst zu löschen. Sagala kratzte sich am Baobab, nachdem sie aus dem Wasser gekommen war, und Pika Pika schloss sich ihr an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.01.2020

Freitag, 31. Januar 2020
Roi, Maramoja und Kuishi kratzten sich am Vormittag erst einmal an den Bäumen, bevor sie zu grasen begannen, und Tusuja rollte sich ein wenig auf dem Boden herum. Enkikwe graste dann zusammen mit Kamok, während Roi sich mit Kuishi zusammentat. Pare führte die erste Gruppe auf dem Weg zur Mittagsfütterung an. Barsilinga kam nicht mit zum Schlammloch, sondern graste bis zum Abend für sich; als die Waisen auf dem Weg zurück zu den Stallungen waren, schloss er sich ihnen wieder an.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.01.2020

Freitag, 31. Januar 2020
Nach der Nachmittags-Fütterung spazierte Enkesha allein davon, nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, während der Rest der Herde sich noch am Schlammloch tummelte. Dabei traf sie auf eine große Gruppe Perlhühner, die im Gras herumliefen. Enkesha kollerte ihnen zu, um sie zu verscheuchen, aber die Vögel ließen sich nicht beeindrucken. Das wurde Enkesha bald unheimlich, sodass sie laut trompetete, als wollte sie um Hilfe rufen. Larro kam trötend angerannt, wedelte wild mit dem Rüssel und schaffte es so, die Perlhühner zu vertreiben. Enkesha schien erleichtert zu sein, dass die seltsamen Tiere verschwunden waren und folgte Larro zurück zu den anderen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.01.2020

Freitag, 31. Januar 2020
Es ist zur Gewohnheit geworden, dass Roho und Naleku sich im Wald ein Nickerchen gönnen, wenn die Keeper nach dem Mittagsschlammbad ihrem Mittagessen widmen. Die älteren Waisen grasen weiter, während die zwei Babys inmitten von ihnen liegen und fest schlafen. Die älteren Mädchen wechseln sich damit ab, auf sie aufzupassen, und heute waren Tagwa und Maisha an der Reihe. Sie machen es wie die Elefantenmütter in der Wildnis, die dafür sorgen, dass den schlafenden Babys nichts passiert!