Freitag, 24. Januar 2020
Als die Gruppe der älteren Waisen heute zur Mittagsfütterung ging, waren alle ganz entspannt, außer Nabulu, Dololo, Sattao und Musiara. Als die vier auf dem Weg waren, schienen sie ihre Keeper aus den Augen verloren zu haben, die schon ordentlich Vorsprung hatten. Nabulu begann, laut zu trompeten und zu rennen, was Musiara, Dololo und Sattao dazu veranlasste, ebenfalls loszurennen. So kamen sie alle vier angejagt, und das erschreckte die Waisen, die schon am Schlammloch waren und die dachten, es herrschte irgendeine Gefahr! Sie wedelten mit den Ohren und schauten sich besorgt um. Nach einer Weile beruhigten sich aber alle wieder, tranken ihre Milch und genossen dann ein ausführliches Schlammbad.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.01.2020
Donnerstag, 23. Januar 2020
Als die Waisen am Morgen herauskamen, waren Zongoloni, Ziwa, Faraja und Ngasha nicht zu sehen. Sie haben es sich zur Angewohnheit gemacht, sich erst später am Morgen draußen im Wald ihren Freunden anzuschließen. Murera ließ sich beim Luzernenheufrühstück einige Zeit und fraß noch ein wenig Grün. Mwashoti hing wie eine Klette an ihr, und Sonje beschloss, auf die beiden zu warten, damit die Herde zusammenbleiben konnte. Draußen im Wald kamen dann Zongoloni und die anderen Nachteulen dazu. Als Mwashoti Zongoloni sah, befürchtete er wohl, dass sie etwas von dem Grün, auf das er gerade ein Auge geworfen hatte, abhaben wollte, und machte sich bereit, es zu verteidigen! Als sie bei ihm angekommen war, schubste er sie weg. Ngasha hielt inne und schaute den beiden interessiert zu; er schien erstaut zu sein, wie ernst Mwashoti das ganze nahm! Faraja graste unterdessen zufrieden; er hatte ein paar saftige Zweige gefunden, deren Rinde er sich schmecken ließ.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.01.2020
Donnerstag, 23. Januar 2020
Yatta und Baby Yoyo waren die Ehrengäste der Waisen am Morgen. Die Keeper vermuten, dass Yatta ohne ihre Gruppe zur Auswilderungsstation gekommen war, um die lästigen Bullen loszuwerden, die hinter den paarungsbereiten Kühen her waren. Yoyo spielte ausgiebig mit den Waisen; zuerst fand sich Oltaiyoni für einen Ringkampf, aber als Oltaiyoni ihr etwas zu ruppig wurde, ging sie lieber zu Sana Sana weiter und danach zu Pare. Yatta und Yoyo begleiteten die Waisen hinaus in den Busch, wo Yoyo versuchte, Ambo zum Ringkampf zu überreden. Dieser hatte aber keine Lust und graste lieber in Ruhe zusammen mit Olsekki. Karisa tat sich unterdessen mit Ndiwa und Ukame zusammen. Beim Mittagsschlammbad spielte Yoyo dann im Wasserloch mit Kauro. Als sie herauskamen, hatte Kauro noch nicht genug und kletterte auf Tusuja. Mundusi war als letzter noch im Schlammloch.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.01.2020
Donnerstag, 23. Januar 2020
Ziwadi hat seit ein paar Tagen eine neue Angewohnheit. Morgens, wenn die Waisen an den Stallungen herumlaufen und sich gegenseitig begrüßen, schleicht sie sich zu den Büschen am Parkplatz hinüber und frisst dort davon. Sie versteckt sich so gut darin, dass die Keeper und die anderen Waisen sie manchmal gar nicht sehen! Wenn es dann Zeit für die Milch wird, kommt sie schnell wieder hervor und schließt sich den anderen an, als wäre nichts geschehen. Die Keeper müssen sich einige Mühe geben aufzupassen, dass sie sie nicht aus den Augen verlieren – das Versteckspiel scheint ihr viel Spaß zu machen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.01.2020
Mittwoch, 22. Januar 2020
Die vier Nachteulen, wie die Keeper sie inzwischen nennen, Zongoloni, Ziwa, Faraja und Ngasha, kamen am Morgen nicht zur Fütterung. Zongoloni schloss sich dann am Vormittag beim Grasen der Waisenherde an. Später kamen einige wilde Bullen aus dem Gebüsch, und Ziwa und Faraja waren bei ihnen. Die Bullen hielten aber inne, als Ziwa zu den Waisen ging. Lima Lima ging ihnen ein Stück entgegen, überlegte es sich dann aber anders und kam zurück, um sich davon zu überzeugen, dass die Keeper in Sicherheit waren. Die Keeper zogen sich etwas zurück, damit die Waisen sich in Ruhe mit ihren wilden Freunden treffen konnten, wenn sie wollten.

