Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.12.2019

Montag, 23. Dezember 2019
Am Morgen ließen die Keeper den kleinen Roho als letztes heraus, sodass sämtliche älteren Mädchen sich vor seinem Stall versammelten und darauf warteten, dass er auftauchte. Als er draußen war, wurde der kleine Bulle dann von ihnen allen in den Wald begleitet. Er wird von von der ganzen Herde verwöhnt, besonders natürlich von den Mädchen, bei denen jetzt weniger Larro, und mehr Roho im Mittelpunkt des Interesses steht. Roho genießt das natürlich, und man sieht ihn beim Grasen häufig Tagwa oder den anderen Mädchen hinterher laufen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.12.2019

Sonntag, 22. Dezember 2019
In der vergangenen Nacht probierte Jasiri noch einmal, draußen zu bleiben. Ziwa hatte ihn wohl am Abend überzeugt mitzukommen, aber vielleicht hatte er dann auch den Weg zu den Stallungen nicht mehr gefunden. Mitten in der Nacht konnte man draußen im Wald Elefanten bellen hören, und die Keeper dachten, es seien vielleicht die wilden Freunde der Waisen. Als das Geschrei aber nicht aufhörte, gingen sie hinaus, um doch einmal nachzuschauen. Sie riefen Jasiris Namen, und nach zehn Minuten kam er tatsächlich aus dem Gebüsch. Er hatte jede Menge Matsch am Kopf und an den Stoßzähnen, als ob er mit anderen gerangelt hatte! Er rannte in sein Gehege, musste aber feststellen, dass Sonje schon all sein Grünfutter gefressen hatte. So blieb ihm nichts anderes übrig, als bis zur morgendlichen Milchflasche zu warten, die er dann auch ganz schön schnell leer trank. Lima Lima und Zongoloni begrüßten ihn am Morgen, bevor sie sich zum Aufwärmen einem kleinen Ringkampf widmeten. Jasiri blieb den ganzen Tag in der Nähe von Murera und den anderen und graste mit ihnen zusammen. Es scheint, als ob er immer noch nicht so recht bereit ist auszuwildern!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.12.2019

Sonntag, 22. Dezember 2019
Karisa bekam am Morgen wieder seine Behandlung am Bein; es bessert sich weiter, und heute humpelte er schon kaum noch. Barsilinga, Kithaka, Lemoyian, Garzi und Turkwel blieben den ganzen Tag bei den Waisen und kamen am Abend auch wieder mit zurück. Oltaiyoni, Naseku und Namalok ließen sich etwas Regenwasser, das sich in den Felsen gesammelt hatte, schmecken. Das Wasser fließt nach dem gestrigen Regen immer noch den Ithumba-Berg herunter. Karisa, Olsekki und Rapa grasten fleißig, und Ambo warf sich etwas Matsch auf den Rücken, bevor er seine Freunde zum Mittagsschlammbad brachte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.12.2019

Sonntag, 22. Dezember 2019
Beim Mittagsschlammbad kam heute ein Warzenschwein zum Schlammloch, was Larro gar nicht zu passen schien. Sie versuchte, es zu verscheuchen, aber das Warzenschwein ließ sich nicht beeindrucken, machte sich im Wasserloch breit und stellte sich dem kleinen Elefantenmädchen entgegen. Als Larro klar wurde, dass sie nichts ausrichten würde, rannte sie mit wedelnden Ohren davon und suchte Hilfe bei Kiasa. Als diese sah, wie Larro aufgeregt trompetend auf sie zukam, nahm sie sich sofort ihrer an und ging mit ihr zurück zum Matschloch, wo sich das Warzenschwein genüsslich herumwälzte. Kiasa jagte ihm schon mehr Angst ein, und es rannte heraus, sodass Larro ihm draußen hinterher jagen und es in die umliegenden Büsche scheuchen konnte. Larro scheint gut zu wissen, wo sie Hilfe bekommt, und die beiden sind zusammen ein tolles Team!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.12.2019

Samstag, 21. Dezember 2019
Shukuru ließ sich am Morgen nahe der Stallungen ein paar Akazienzweige schmecken und beschloss dann, die Waisen zu den Umani-Hügeln zu bringen. Sonje folgte ihr, was bedeutete, dass sie einverstanden war. Shukuru zeigt in letzter Zeit öfter einmal Interesse, die Führungsrolle zu übernehmen! Nichtsdestoweniger ist sie immer noch ein zurückhaltendes und freundliches Mädchen. Mwashoti ist nach Shukuru der zweitbravste Waisenelefant, obwohl er manchmal auch frech werden kann. Allerdings scheint er dabei meist von den Rabauken wie Alamaya oder Ziwa angestiftet zu werden, die ihn manchmal versuchen herumzuschubsen. Nur wenn es um die Luzernenheupellets geht, kennt Mwashoti keinen Spaß – diese will er mit niemandem teilen, nicht einmal mit seiner Adoptivmama Murera! Ziwa stapfte heute in eine andere Richtung los als die anderen, aber Faraja ging ihm hinterher und überzeugte ihn, mit den anderen mit zu gehen. So folgten sie alle Shukuru zu den Hügeln, anstatt nach ihren wilden Freunden zu suchen.