Mittwoch, 20. November 2019
Alamaya war am Morgen ungewöhnlich ruhig, was Sonje offenbar beunruhigte – sie ging immer wieder zu ihm, um nachzusehen, was los war. Nachdem die Waisen aus ihren Gehegen gekommen war, setzte er sich plötzlich hin, und alle – Keeper wie Waisen – rannten besorgt zu ihm. Murera und Zongoloni bemühten sich, ihm wieder auf die Beine zu helfen, und als er wieder stand, bemerkten die Keeper, dass er sich wohl am Bein verletzt hatte. Er schien sich am Tag zuvor auf den schroffen Felsen das Bein etwas ausgerenkt zu haben und humpelte ein wenig. Er ließ es sich aber nicht nehmen, mit den anderen mit in den Wald zu kommen. Lima Lima, Murera und Quanza begleiteten ihn, während Shukuru mit einem der Keeper vorneweg ging.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 20.11.2019
Mittwoch, 20. November 2019
Draußen im Park legte sich heute Tahri hin, um sich am Boden etwas aufzuwärmen, und machte ein Nickerchen. Kenia, Ndii und Kihari kam das spanisch vor, und sie gingen zu ihr. Sie standen um sie herum und tätschelten sie mit dem Rüssel, um sich davon zu überzeugen, dass es ihr gut ging.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.11.2019
Mittwoch, 20. November 2019
Karisa schlich sich am Abend davon, als es nach Hause gehen sollte – die Keeper vermuten, dass er seiner Injektion entgehen wollte, die er täglich bekommt! Irgendwann hielt er es allerdings nicht länger draußen aus und tauchte kurz nach 23 Uhr an den Stallungen auf. Er sah erschöpft aus und verschmähte wieder seine Milch. Die Keeper haben schon Angela Sheldrick in Nairobi informiert, um zu beraten, was zu tun ist.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.11.2019
Mittwoch, 20. November 2019
Einen Monat ist es jetzt her, dass der kleine Roho gerettet wurde. Er hat immer noch ein wenig Scheu vor den Keepern und traut ihnen noch nicht so ganz über den Weg. Das zeigt, wie lange es dauern kann, bis ein Waisenelefant das Trauma, seine Mutter und Familie durch die Hand von Menschen zu verlieren, überwunden hat. Das ist bei jedem Waisen anders, während es bei manchen schnell geht, dauert es bei anderen viel länger, bevor sie sich an ihre menschliche Familie gewöhnt haben. Ansonsten geht es ihm gut; er hat sich an die Milchfütterungen gewöhnt und liebt seine neue Elefantenfamilie schon innig. Er ist auch noch nie von der Herde weg gerannt, seit er mit den anderen zusammen draußen ist. Heute führte er eine kleine Gruppe mit Ziwadi, Luggard, Musiara und Sattao an, als es zur Milchfütterung um 9 Uhr ging.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.11.2019
Dienstag, 19. November 2019
Früh am Morgen kamen Kenia, Ndii, Kihari, Bada und Mbirikani zur Auswilderungsstation zurück und schlossen sich ihren Freunden beim Ergänzungsfutter an. Danach machten sie sich alle zusammen auf den Weg hinaus in den Nationalpark. Die beiden Ex-Waisen Edie und Mweya mit ihren Kälbern ließen sich heute nicht blicken, obwohl Bada den ganzen Tag nach ihnen Ausschau hielt.

