Samstag, 1. Mai 2021
Arruba wollte am Morgen nach der Milchfütterung mit Emoli spielen und zog ihn mit dem Rüssel am Bein! Emoli hatte aber offenbar keine Lust und ließ sie schließlich stehen. Also wendete sich Arruba ihrem alten Freund Ndotto zu, der immer für einen kleinen Ringkampf zu haben ist. Suswa lag inzwischen auf dem Erdhaufen und bewarf sich mit Staub, wähend Ndoria fleißig an einer Mauer Luzernenheupellets sammelte. Panda kam dazu und schuffelte sich das Hinterteil an der kleinen Mauer.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.05.2021
Samstag, 1. Mai 2021
Die Waisen folgten am Morgen Ndiwa zur Nordostseite der Stallungen. Dololo rollte sich erst einmal auf dem Boden herum und bekam bald Gesellschaft von Ambo, der ihn dann auch noch zu einem Ringkampf herausforderte. Nach der Milchfütterung am Mittag tat sich Ambo mit seiner älteren Freundin Kamok zusammen, und die beiden grasten etwas abseits der Herde. Als die Waisen dann auf dem Heimweg ein kleines Schlammbad am Wegesrand nahmen, schlichen sich Ambo und Kamok davon. Die Keeper merkten bald, dass sie fehlten und fingen an zu suchen, aber es dauerte nicht lange, bis sie auf sie getroffen waren – sie hatten sich auch schon auf den Heimweg gemacht und waren nur etwas später dran.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.05.2021
Samstag, 1. Mai 2021
Am Nachmittag grasten die meisten der Waisen zufrieden miteinander, nur Naleku, Ziwadi und Rama machten ihre eigene kleine Gruppe auf und gingen in eine andere Richtung. Ein paar Keeper begleiteten sie und passten auf, dass sie nicht zu weit weg spazierten. Als es am Abend langsam Zeit wurde, zu den Stallungen zurückzukehren, brachten die Keeper die drei wieder zur Herde, damit alle gemeinsam nach Hause gehen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.05.2021
Samstag, 1. Mai 2021
Das Umzugstraining von Nabulu, Maisha, Kiasa, Maktao und Kiombo geht weiter gut voran, auch wenn einige von ihnen ab und zu noch zögerlich sind, in die Abteile des LKW zu gehen. Nabulu macht nie Probleme, und Maisha und Kiombo gewöhnen sich immer besser daran; nur Maktao und Kiasa trauen der Sache meist nicht so recht und sträuben sich bei den ersten ein oder zwei Versuchen, bevor sie dann doch einwilligen, ihre Milch im Abteil zu trinken. Wenn alle ihre Flaschen geleert haben, gehen sie mit ihren Keepern zurück in den Wald zu den anderen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.04.2021
Freitag, 30. April 2021
Heute brach zwischen Mwashoti und Faraja ein kleiner Streit aus; die Keeper hörten nur das Geräusch aneinanderstoßender Stoßzähne, und als sie sich umdrehten, sahen sie, dass die beiden ordentlich miteinander rangelten. Alamaya stand in der Nähe und schaute ihnen zu, und als Mwashoti schließlich die Oberhand gewonnen und Faraja in den Wald gescheucht hatte, tat sich Alamaya mit Faraja zusammen, um Mwashoti zu besiegen. Gegen die beiden hatte er dann doch keine Chance, obwohl er sich tapfer schlug – die Keeper wollten schon applaudieren für seine Tapferkeit! Mwashoti mausert sich zu einem starken jungen Bullen! Lima Lima und Quanza waren in der Nähe, mischten sich aber nicht ein; sie ließen die Jungs ihre Meinungsverschiedenheiten unter sich klären.

