Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.10.2019

Mittwoch, 9. Oktober 2019
Es ist immer wieder lustig zu sehen, wie die Waisen zu ihrer Milch rennen. Mukkoka ist immer ganz vorne mit dabei. Als es heute Morgen zur Milchfütterung ging, waren Musiara, Sattao, Larro, Dololo, Nabulu und Ziwadi viel eher als Mukkoka los gegangen. Trotzdem schaffte er es noch, sie einzuholen und war am Ende als erster da! Bis Musiara schließlich bei der Fütterung ankam, hatte Mukkoka seine Milch schon ausgetrunken!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.10.2019

Dienstag, 8. Oktober 2019
Lima Lima nimmt ihre Rolle als Beschützerin der anderen sehr ernst, und sie überrascht die Keeper immer wieder aufs neue. Als die Waisen heute im Wald herum spazierten, kamen Alamaya und Mwashoti an einem Wasserloch vorbei. Sie hatten aber nicht bemerkt, dass darin ein paar Krokodile waren! Lima Lima hatte die Krokodile aber gesehen und kam herbei geeilt, um vor den Jungs ins Wasser zu preschen und sie vor den Reptilien zu beschützen. Krokodile gehen zwar Elefanten für gewöhnlich aus dem Weg, aber trotzdem sind es gefährliche Tiere und man sollte lieber einen großen Bogen um sie machen!

Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.10.2019

Dienstag, 8. Oktober 2019
Die Waisen konnten sich am Mittag nicht so recht entscheiden, ob sie baden sollten oder nicht. Ndotto rollte sich auf den roten Erdhaufen herum, während Nelion, Rorogoi und Mbirikani sich ein Herz fassten und ins Wasser sprangen. Es gefiel ihnen dann aber so gut im Wasserloch, dass sie noch drin waren, als die anderen schon wieder zurück zu den Weidegründen gingen, und sie holten sie später am Nachmittag wieder ein.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.10.2019

Dienstag, 8. Oktober 2019
Ex-Waisen Rapsu, Challa, Kibo, Kandecha, Kasigau und Kanjoro waren unter den wilden Bullen, die am Morgen an der Tränke an der Auswilderungsstation waren. Kanjoro, der bisher immer mit Mutaras Herde unterwegs war, scheint sich den anderen Bullen angeschlossen zu haben; vielleicht wollte er nicht mehr der einzige Junge der Gruppe sein. Die Ex-Waisen schlossen sich ihren jüngeren Freunden beim Luzernenheufrühstück an. Kibo machte dem armen Enkikwe das Leben schwer, als er – ungeachtet Enkikwes beschädigtem Bein – auf ihn kletterte. Die Keeper schimpften ordentlich mit ihm, und er ging beleidigt davon. Die älteren Jungs kamen dann mit hinaus zum Grasen und mittags auch zum Schlammbad. Es war heiß, und zum ersten Mal seit einigen Tagen wollten die Waisen wieder baden gehen. Kanjoro schien sehr aufgekratzt zu sein, nachdem er sich im Schlamm gewälzt hatte, denn er tobte und trompetete ein paar Minuten ausgelassen herum. Es wollte aber niemand mitmachen, und so beruhigte er sich schließlich wieder und ging dann zusammen mit seinen Freunden wieder grasen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.10.2019

Dienstag, 8. Oktober 2019
Jeder der Waisenelefanten hat seine kleinen Eigenheiten. Tamiyoi ist eines der Babys, die geschickt versuchen, mit Hilfe der anderen zu ihrer Milch zu kommen. Sie weiß, dass die Waisen zur Milchfütterung von den Keepern in Gruppen eingeteilt und dann unabhängig voneinander gefüttert werden, damit es nicht zu eng wird und die kleinen Baby nicht zu sehr herumgeschubst werden. In letzter Zeit versucht Tamiyoi allerdings, sich zwischen die jüngeren Waisen wie Ziwadi und Larro zu schmuggeln, um vor den anderen älteren Waisen zur Milch zu kommen. Die Keeper passen allerdings gut auf, und heute schickten sie sie erst einmal wieder weg, damit sie die kleinen Babys nicht beim trinken stören konnte. Ansonsten verspricht Tamiyoi allerdings eine tolle Leitkuh zu werden – sie nimmt die jüngeren unter ihre Fittiche, auch wenn sie Tagwa nicht den Rang ablaufen will. Wenn Larro nicht hinterher kommt, dann hält sie an und wartet auf sie, um immer an ihrer Seite zu bleiben – wie es eine gute Matriarchin auch tun würde.