Donnerstag, 29. August 2019
Ziwadi ist ein schlaues Mädchen; sie ist etwas langsamer als die anderen, aber sie liebt die Milch schon genauso wie sie. Weil sie immer etwas länger braucht, geht sie manchmal schon vorher zu der Stelle, an der gefüttert wird. Sie hat auch noch nicht so viel Übung im Trinken, und so erlauben ihr die Keeper, schon bei der ersten Gruppe zu bleiben, damit sie sich genug Zeit lassen kann und danach nicht allein zurück bleibt. Musiara kommt gern mit Tamiyoi zur Milchfütterung, und weil sie beide in letzter Zeit viel mit Mukkoka zusammen waren, der im Eiltempo zu seiner Milch rennt, kommen sie auch etwas schneller angerannt als früher! Mukkoka kann sich glücklich schätzen, dass er sich so gut mit Mini-Leitkuh Tamiyoi versteht, die sich gut um ihn kümmert.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.08.2019
Mittwoch, 28. August 2019
Ziwa ging heute wieder eigene Wege, statt den anderen Waisen den Fahrweg entlang zu folgen. Nach einer Weile konnte man ihn im Gebüsch kollern und trompeten hören, als ob er nach seinen Freunden suchte. Kurz darauf kam er auch schon heraus, und Faraja und Ngasha gingen zurück, um ihn zu begrüßen. Ngasha und Ziwa starteten gleich ein Kräftemessen und kollerten sich begeistert zu. Auch Shukuru und Sonje freuten sich, ihn wiederzusehen, und kamen trompetend und kollernd angerannt.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.08.2019
Mittwoch, 28. August 2019
Ngilai wird jetzt sowohl von Murit als auch von Emoli umgarnt, die beide morgens mit ihm rangeln wollen. Heute lief Murit, Ngilais langjähriger Freund, ihm über den Weg, als er gerade Emoli suchte, und er ließ ihn nicht weiter, ohne ihn in einen Ringkampf zu verwickeln. Arruba, Embu und Mashariki hatten sich am Zaun entlang aufgestellt und ließen sich die grünen Blätter der Akazien schmecken, während Mbegu sich hingelegt hatte und mit geschlossenen Augen die Sonne genoss wie ein Urlauber am Strand. Lentili gab schließlich das Zeichen zum Aufbruch und marschierte voran zu den Weidegründen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.08.2019
Mittwoch, 28. August 2019
Esampu übernahm am Morgen das Kommando, als es hinaus in den Busch ging; Kuishi und Maramoja kratzten sich noch ein wenig an den Felsen, und auch Garzi fand einen geeigneten Felsen, an dem er sich den Bauch schuffeln konnte. Namalok war dann der erste beim Mittagsschlammbad. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, schubste die ungeduldige Ukame Karisa herum, der sich aber nicht traute, zurückzuschubsen. Nur ein paar der Waisen wollten schlammbaden, die anderen folgten Ambo wieder hinaus zum Grasen. Roi ruhte sich nach dem Bad noch ein wenig unter einem Baum aus, bevor sie ihren Freunden folgte. Am Nachmittag graste Pare zusammen mit Sapalan, und am Abend beschloss Kuishi, die Herde noch einmal zur Abkühlung am Schlammloch vorbei zu führen. Dort gesellten sich dann etliche Ex-Waisen zu ihnen. Yatta mit Yoyo und Yetu, Kinna mit Kama, Sunyei mit Siku, Lenana, Kenze, Challa, Vuria, Ithumbah, Naisula, Mulika mit Mwende, Naserian, Loijuk – die jetzt hochschwanger aussieht – und Wendi, allerdings immer noch ohne Wiva. Sie eskortierten die Waisen dann zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.08.2019
Dienstag, 27. August 2019
Zum Mittagsschlammbad war es kühl und niemand wollte so richtig baden. Murera, Mwashoti und Alamaya gingen zum Schlammloch, um die Temperatur zu testen, aber Mwashoti fand das Wasser offenbar zu kalt und ging lieber schnell zum Staubbad weiter. Shukuru und Lima Lima gingen gar nicht erst in die Nähe des Schlammlochs, sondern soffen lieber nur etwas frisches Wasser. Am Abend ging Shukuru auf dem Heimweg voran, dicht gefolgt von Quanza, Lima Lima und Alamaya. Als sie der Auswilderungsstation näher kamen, übernahm Alamaya die Führung – er schien es eilig zu haben, zu seiner abendlichen Milchflasche zu kommen!

