Donnerstag, 1. August 2019
Lima Lima ist in letzter Zeit häufiger mit den älteren Jungs in den Wald hinaus gegangen, um sicherzugehen, dass sie am Abend zurückkommen. Gestern kam sie aber mit den Jungs nicht zurück, und nur Murera und Sonje gingen mit anderen und den Keepern zurück zur Auswilderungsstation. Dort warteten sie noch einige Zeit, aber von Lima Lima und den Bullen war keine Spur. Später am Abend tauchte dann Ngasha auf und kam schnurstracks zum Zelt der Keeper, um sie zu wecken. Sie mischten ihm noch eine Flasche Milch und ließen ihn dann in sein Gehege. Gegen Mitternacht war dann lautes Trompeten im Wald zu hören, und es war klar, dass Lima Lima und Ziwa mit ein paar wilden Artgenossen in der Nähe waren. Die Keeper riefen sie, und die beiden kamen erfreut angerannt, um noch eine Milchflasche leer zu trinken und es sich dann in ihren Gehegen gemütlich zu machen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.08.2019
Donnerstag, 1. August 2019
Buchuma, Kenze und Kasigau waren am Morgen unter den wilden Bullen, die zum Saufen zur Auswilderungsstation kamen. Als die Waisen aus ihren Gehegen kamen, gingen die drei zu ihnen und schlossen sich dem Luzernenheufrühstück an. Einer der wilden Bullen folgte ihnen und staunte nicht schlecht, als er merkte, dass es dort leckeres Heu gibt! Er ließ sich die Gelegeneheit nicht entgehen und futterte eine ordentiche Portion. Kurz darauf tauchte auch Mutara mit ihren Kollegen auf und eskortierte die Waisen hinaus in den Busch. Kanjoro forderte Garzi zu einem Kräftemessen heraus, währen Malkia sich ein wenig absetzte und auf eigene Faust graste. Mutara und ihre Gruppe blieben den ganzen Tag bei den Waisen und begleiteten sie am Abend wieder zurück nach Hause.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.08.2019
Donnerstag, 1. August 2019
Die arme Dupotto kämpft noch immer mit ihrer Krankheit; obwohl sie weiterhin behandelt wird, gibt es keine Anzeichen von dauerhafter Besserung. An manchen Tagen geht es ihr gut und sie trinkt ihre Milch und grast zusammen mit den anderen, an anderen dagegen scheint sie sich nicht wohl zu fühlen und will lieber für sich allein sein. Die anderen Waisen spüren, dass es ihr nicht gut geht und dass sie ihre Unterstützung und ihren Zuspruch braucht. Wenn sie hinterher hängt, gehen manchmal Tamiyoi, Maisha, Nabulu oder Enkesha zu ihr zurück und sorgen dafür, dass die ganze Herde wartet, damit sie mit kommt. Dasselbe tun die Waisen auch manchmal bei Luggard; Nabulu, Kiombo und Ziwadi sind gerne mit ihm zusammen im Wald unterwegs.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.07.2019
Mittwoch, 31. Juli 2019
Faraja verwickelte heute Sonje in ein sehr langes Kräftemessen. Als die Waisen ihre Mittagsmilch getrunken hatten, gingen die beiden davon, um weiter zu machen. Sonje gab nicht nach und machte Faraja ganz schön zu schaffen, aber er wollte nicht aufgeben. Irgendwann stellte sich Zongoloni zwischen die beiden, aber sie hörten nicht auf sie. Faraja wollte unbedingt demonstrieren, wie kräftig er ist, aber Sonje musste natürlich zeigen, dass sie immer noch eine der Leitkühe der Waisenherde ist. Am Ende kam Jasiri dazu und schob Faraja weg, damit Sonje sich wieder um Mwashoti kümmern konnte, der die ganze Zeit schon darauf gewartet hatte, dass sie fertig werden würde.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.07.2019
Mittwoch, 31. Juli 2019
Sagala scheint sich mit Vorliebe mit den wilden Elefanten anzufreunden und dann auch mit ihnen mitzugehen, wenn sie wieder vom Wasserloch aufbrechen. Die Keeper müssen gut aufpassen, sie rechtzeitig wieder zurück zu holen, denn sie braucht immer noch ihre Milch. Manchmal ist das aber gar nicht so einfach, denn die wilden Elefanten drohen Menschen normalerweise und scheuchen sie davon, wenn sie ihnen zu nahe kommen. Heute ging Sagala mit einer Gruppe bis weit nördlich des Wasserlochs, in Richtung des Mudanda-Felsens. Die Keeper mussten schließlich ein Fahrzeug von den Stallungen holen, um sie von der Herde los zu eisen und sie für die Nacht zu den sicheren Stallungen zurück zu bringen.

