Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.07.2019

Sonntag, 28. Juli 2019
Um 10 Uhr morgens berichtete Bongo, einer der Piloten des Sheldrick Wildlife Trust, von einem offenbar verwaisten Elefanten, der Schwierigkeiten beim Laufen zu haben schien. Ein Team mit Tierarzt eilte zu der angegebenen Stelle, und die Helfer fanden einen etwa drei Jahre alten Elefanten am sandigen Ufer des Galana-Flusses vor, dem eine Kabelschlinge schon tief in einen Vorderfuß geschnitten hatte. Er ließ sich allerdings nicht überzeugen, auf festen Boden zu gehen, sodass er nicht einfach gerettet werden konnte. Es musste erst ein Kettenfahrzeug von einer Maisplantage in der Nähe herbei geschafft werden, sodass der Waise von dem Sandboden auf einen Pick-Up gebracht werden konnte. Erst gegen Mitternacht kam er schließlich an den Stallungen in Voi an.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.07.2019

Sonntag, 28. Juli 2019
Am Morgen wurde fleißig gegrast, und eine Herde wilder Elefanten schloss sich den Waisen dabei an. Zwei von ihnen forderten Nelion zum Kräftemessen heraus. Sie waren aber deutlich älter als Nelion, sodass er sich nach kurzer Zeit davonstahl und sich lieber einen Altersgenossen zum Spielen suchte. Die Waisen rangelten auch untereinander: Arruba nahm sich Tundani vor, Emoli rangelte mit Lasayen, und Ngilai spielte mit Sagala.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.07.2019

Sonntag, 28. Juli 2019
Auf dem Weg zum Schlammbad trafen die Waisen heute auf Kilaguni, der sich ihnen anschloss. Es wurde nur kurz gebadet, und nach kurzem Einstauben ging es gleich wieder zurück zum Grasen. Olsekki war der letzte an der Tränke und bekam dort Gesellschaft von vier wilden Bullen. Er ließ sich aber nicht abschrecken, sondern nahm sich alle Zeit der Welt, um zu saufen und sich dann noch direkt daneben an der Akazie zu kratzen. Schließlich folgte er seinen Freunden, die schon wieder in den Busch aufgebrochen waren.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.07.2019

Sonntag, 28. Juli 2019
Maisha traut sich normalerweise nicht in die Nähe von Giraffe Kiko, aber heute graste sie ganz in seiner Nähe und schien sich dort wohl zu fühlen. Kiko futterte an den hohen Ästen der Bäume, und Maisha ließ sich die Blätter weiter unten schmecken. Ab und zu fielen ein paar Blätter von oben herunter, und Maisha freute sich, wenn sie sie aufheben und fressen konnte. Kiko ging schließlich mit seinem Keeper woanders hin, und Maisha schloss sich wieder mit ihren Elefantenfreunden zusammen, bis es Zeit für die Milchfütterung um 15 Uhr wurde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.07.2019

Samstag, 27. Juli 2019
Faraja kam am Vormittag abhanden, und als es zur Mittagsfütterung ging, konnte er keinen seiner Freunde – nicht einmal seinen besten Kumpel Ziwa – finden, da sie alle schon aufgebrochen waren. Erst nachdem alle anderen ihre Flaschen ausgetrunken hatten, bemerkten die Keeper, dass er fehlte, und hoben seine Flasche für ihn auf. Nach einer Weile kam er laut trompetend angerannt, bekam seine Milch noch und schloss sich dann den anderen beim Saufen und beim Staubbad an.