Mittwoch, 21. April 2021
Sattao nutzte heute eine Pause beim Grasen, um ein Kräftemessen mit Pare zu starten. Nachdem er verloren hatte, versuchte er sein Glück bei Mapia, aber dieser ließ keine Gnade walten und besiegte ihn spielend. Sattao muss sich wohl weiterhin mit den kleineren Bullen messen und weiter trainieren, bis er gegen seine größeren Artgenossen ankommt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.04.2021
Mittwoch, 21. April 2021
Es war ein schöner Morgen, und die Waisen machten sich gutgelaunt in den Wald auf. Ziwadi war – wie häufig – die letzte, da sie weiterhin aus jeder Wassertonne, an der sie auf dem Weg vorbeikommt, säuft. Aber auch wenn die anderen schon ungeduldig in den Wald rennen, bleiben immer ein oder zwei Keeper bei Ziwadi und passen auf, dass sie nicht verloren geht. Ziwadi hat aber keinerlei Problem damit, allein unterwegs zu sein; als sie heute bei den anderen ankam, kümmerte sie sich nicht weiter um die Herde, sondern ging einfach ihren eigenen Weg, um nach ihrem Lieblings-Grün zu suchen. Heute kam allerdings Roho mit, der neugierig zu sein schien und wissen wollte, wohin sie ging. Ziwadi schien nichts dagegen zu haben, und so grasten die beiden zufrieden Seite an Seite. Es dauerte aber nicht lange, bis sich auch Maisha, Naleku und Olorien dazu gesellt hatten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.04.2021
Mittwoch, 21. April 2021
Als die Waisen sich am Morgen zum Grasen im Busch breit gemacht hatten, kollerten Barsilinga, Tusuja, Siangiki und Galla und schauten Richtung Osten. Die vier schienen mit irgendwem Kontakt aufgenommen zu haben; und tatsächlich tauchte kurz darauf Kilaguni aus dem Gebüsch auf. Die vier Jungs schlossen sich ihm an und verschwanden mit ihm in der Wildnis, obwohl die Keeper sie noch zurückrufen wollten. Siangiki und Galla kamen dann am Abend zurück zu den Stallungen und ihren Freunden, aber Barsilinga und Tusuja verbrachten wieder einmal eine Nacht draußen im Busch.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.04.2021
Dienstag, 20. April 2021
Luggard schien sich am Morgen nicht wohlzufühlen und wollte nicht aus seinem Gehege kommen. Die älteren Kühe merkten, dass ihm etwas fehlte, und standen an seinem Tor und berüsselten ihn durch die Lücken hindurch. Die Keeper stellten fest, dass er offenbar eine Magenverstimmung hatten und gaben ihm passende Medikamente. Danach warteten sie ab, um zu sehen, ob es besser werden würde, und tatsächlich war er nach kurzer Zeit wieder auf den Beinen. Er schien sich wieder besser zu fühlen und folgte Murera und Lima Lima, die ihn liebevoll umrüsselten, hinaus in den Busch. Die anderen waren schon voraus gegangen, aber die drei ließen sich mit ihren Keepern Zeit, damit Luggard sich erholen konnte. Beim Mittagsschlammbad stand er schon wieder am Rand des Wasserlochs und bespritzte sich wie gewohnt mit Matsch. Die Keeper hatten zur Sicherheit mehr Medikamente dabei, aber sie brauchten sie nicht, denn Luggard schien schon wieder ganz der alte zu sein.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.04.2021
Dienstag, 20. April 2021
Naseku holte am Morgen Ambo ab und begleitete ihn hinaus zum Grasen. Sie blieb den ganzen Vormittag bei ihm, bevor Siangiki sie ablöste. Ambo wird häufig von den drei Mädchen Siangiki, Naseku und Kamok umsorgt; sie wechseln sich ab oder sind auch manchmal zu dritt mit ihm als kleine Mini-Herde unterwegs. Nachdem Siangiki die Betreuung von Ambo übernommen hatte, schloss sich Naseku Mapia, Rapa, Kuishi, Galla und Jotto an, die ein Staubbad nahmen und sich genüsslich auf dem Boden herumrollten.

