Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.07.2019

Freitag, 19. Juli 2019
Emoli freute sich am Morgen wie ein Schneekönig, als er einen Haufen Luzernenheupellets ganz für sich allein hatte – seine Freunde waren satt und hatten sich schon auf den Weg gemacht. Tundani bediente sich an den grünen Blättern der Akazien um die Stallungen herum, während Nelion und Kihari sich mit roter Erde einstaubten und dann den anderen folgten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.07.2019

Freitag, 19. Juli 2019
Am Morgen schloss sich Olares Gruppe den Waisen an. Nach dem Mittagsschlammbad ließ sich Bomani dazu hinreißen, auf Tusuja herumzuklettern. Aus irgendeinem Grund gefiel das Barsilinga gar nicht, und er kam herbei, um Bomani von Tusuja herunter zu schubsen. Gegen Abend schlichen sich Malkia, Ndiwa, Kuishi, Mapia, Mundusi und Sana Sana davon und folgten Olare und ihren Kollegen hinaus in den Busch. Die Ex-Waisen brachten die Kleinen allerdings rechtzeitig wieder zurück zur Auswilderungsstation, noch bevor die anderen um 17 Uhr nach Hause kamen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.07.2019

Freitag, 19. Juli 2019
Wenn etwas neues da ist, gibt es häufig Streit unter den Babys – genau wie bei Menschenkindern! Heute gab es beim Schlammbad einen neuen Fußball, und Kiasa kickte ihn wie ein Fußballstar in der Gegend herum. Sie wollte aber niemandem anderen erlauben, damit zu spielen! Maktao und Musiara wollten auch damit spielen, aber Kiasa ließ sie nicht heran, sodass bald eine ordentliche Rangelei ausbrach. Am Ende kam Maisha dazu und schnappte sich den Ball, sodass die anderen aufhören konnten, sich zu streiten und auch Kiasa nicht mehr weiterspielen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.07.2019

Freitag, 19. Juli 2019
Larro ist ganz schön verwöhnt, denn viele der älteren Mädchen kümmern sich um sie. Die Waisen kommen immer in kleinen Gruppen zur Milchfütterung, und weil Larro in letzter Zeit etwas frecher wird – was sie von Kiasa gelernt hat – muss sie wie Kiasa ganz am Ende kommen, wenn die anderen schon fertig sind. Heute Morgen wartete sie zusammen mit Tamiyoi, Nabulu, Kiombo und Sattao, und als die anderen zur Fütterung hinunter gingen, begann sie zu schreien und sich zu beschweren. Maisha und Enkesha hatten ihre Milch schon leergetrunken, und als sie Larro hörten, kamen sie herbei, um nach ihr zu sehen, und begleiteten sie dann zur Fütterung.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.07.2019

Donnerstag, 18. Juli 2019
Manche der Waisen werden langsam unabhängiger. Ngasha und Ziwa kamen gestern nach zwei Nächten draußen in der Wildnis zurück, aber hauptsächlich, um ihre Milch abzuholen. Ngasha wollte gleich wieder in den Wald aufbrechen, überlegte es sich aber noch einmal anders und blieb dann doch bei Mwashoti und Alamaya. Auch Jasiri konnte sich nicht so recht entscheiden, und er setzte sich mit Shukuru ein Stück ab, um am Vormittag mit ihr zu grasen; nach einer Weile kam Shukuru allerdings allein zurück! Jasiri ist allerdings ein eher nervöser Junge und ist nicht gern nachts allein draußen im Wald. Wenn überhaupt, dann bleibt er im Gebüsch in der Nähe der Stallungen. Murera und Sonje bleiben Mwashoti und Alamaya treu, und auch wegen ihrer Verletzungen halten sie sich weiterhin bei ihrer menschlichen Familie.