Samstag, 25. Mai 2019
Die morgendliche Milchfütterung war in vollem Gange, als Mbirikani, die die Nacht draußen im Park verbracht hatte, sich zu den Waisen gesellte. Sie futterte mit ihnen Luzernenheupellets, und danach ging es hinaus zum Grasen. Bada übernahm das Kommando und führte seine Freunde zur Nordseite des Mazinga-Bergs. Kihari ging noch ein Stück weiter, und Panda, Nguvu und Ishaq-B schlossen sich ihr an. Naipoki schnappte sich etwas Futter aus Arrubas Mund, das sie wohl für leckerer hielt als das, was sie selber gefunden hatte. Mashariki versuchte, mit dem Kopf einen Felsen wegzuschieben, kratzte sich dann aber einfach daran, während Kihari einen Baum umstieß, um ihre Kräfte zu demonstrieren.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.05.2019
Samstag, 25. Mai 2019
Beim Mittagsschlammbad waren 16 wilde Bullen zu Besuch und belagerten die Tränke. Die Keeper sorgten dafür, dass sie den Waisen Platz machten, damit diese auch Wasser saufen konnten. Tusuja ging zu ihnen, und es schien, als wollte er sich bedanken, indem er den Rüssel hob und ihnen entgegen streckte. Dupotto legt, obwohl sie normal frisst und ihre Milch trinkt, weiterhin nicht an Gewicht zu. Die Keeper behalten das genau im Auge. Sie hat aber keine Probleme, mit ihren Freunden mitzuhalten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.05.2019
Samstag, 25. Mai 2019
Enkesha ist ein kleiner Elefant, der niemals irgendwelche Schwierigkeiten macht. Meistens ist sie gut gelaunt und spielt fröhlich mit den anderen, so wie heute mit Maktao. Manchmal ist sie auch lieber auf eigene Faust unterwegs und grast dann zufrieden für sich allein abseits der Herde.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.05.2019
Samstag, 25. Mai 2019
Mapia und Kuishi haben bisher nie viel miteinander zu tun gehabt, aber seit sie zusammen für das Einsteigen in den Umzugs-LKW trainieren, hat sich das etwas geändert. Inzwischen grasen sie gern zusammen abseits der anderen, manchmal auch mit Malima, und sind häufiger gemeinsam unterwegs. Mapia hat in der Vergangenheit hauptsächlich mit Ambo gerangelt, aber nun verbringt er auch gern seine Zeit mit den zwei Mädchen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.05.2019
Freitag, 24. Mai 2019
Als die Waisen am Abend zu den Stallungen zurückkehrten, merkten die Keeper, dass Murera fehlte; Sonje war alleine in das Gehege, das die beiden sich teilen, zurückgekommen! Von Murera war keine Spur, und so gingen die Keeper zurück und suchten die Büsche nach ihr ab. Sie waren sich sicher, dass Murera sie rufen hören konnte, aber wohl beschlossen hatte, draußen im Wald zu bleiben, wie es Faraja in letzter Zeit manchmal macht. Vielleicht wollte sie auch einmal ausprobieren, eine Nacht draußen bei ihren wilden Freunden zu verbringen. Schließlich mussten die Keeper wieder umkehren, da es dunkel wurde und man im Wald nichts mehr sehen konnte. Eine Stunde später stand Murera allerdings am Eingangstor zur Auswilderungsstation und verlangte nach ihrer Milchflasche! Die Keeper hatten sie inzwischen schon Sonje gegeben, aber natürlich bereiteten sie Murera eine neue zu, die diese zufrieden austrank.

