Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.05.2019

Dienstag, 21. Mai 2019
Heute zeigte Lima Lima wieder einmal, wie sehr sie sich um ihre Keeper sorgt. Als die Waisen und Keeper im Wald von einer Herde wilder Elefanten überrascht wurde, rannten die Keeper davon, um ihnen aus dem Weg zu gehen. Dabei fiel einer von ihnen hin und rief um Hilfe. Lima Lima war sofort bei ihm und tätschelte ihn mit dem Rüssel, als ob sie ihn beruhigen wollte und versichern wollte, dass die anderen Keeper gleich da sein würden. Sie trompetete laut, um ihnen zu zeigen, wohin sie kommen mussten. Der Keeper hatte sich am Auge verletzt, als er hingefallen war, und als die anderen ihm zu Hilfe kamen, machte Lima Lima ihnen Platz, damit er in ein Fahrzeug gebracht und zum Krankenhaus gefahren werden konnte. Als die Waisen dann am Abend zur Auswilderungsstation zurückkamen, ging Lima Lima von einem zum anderen, weil sie den verletzten Keeper nicht finden konnte – noch bevor sie sich ihrer Milchflasche widmete! Schließlich begann sie dann doch, ihre Milch zu trinken, aber sie schaute sich weiter um, ob er nicht irgendwo auftauchen würde.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.05.2019

Dienstag, 21. Mai 2019
Lentili führte die Waisen auf dem Weg zu den Weidegründen an. Mashariki, Arruba und Embu nahmen ein paar ihrer Freunde den Mazinga-Berg hinauf mit, um dort zu grasen, während Mbegu und dreizehn Waisen lieber am Fuß des Berges blieben. Gegen Mittag kamen die Ausreißer wieder herunter und schlossen sich ihren Freunden zur Milchfütterung an. Es war kühl und windig, und niemand wollte so recht zum Wasserloch gehen, sodass gleich wieder auf dem Berg weiter gegrast wurde.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.05.2019

Dienstag, 21. Mai 2019
Am Schlammloch hatten sich heute zwei wilde Bullen mit Kanjoro eingefunden, während Mutara und die anderen aus ihrer Gruppe im Schlammloch spielten. Mutara war sehr aktiv, und nachdem sie herausgekommen waren, tätschelte sie Suguta mit dem Rüssel. Schließlich kam ein wilder Bulle und verscheuchte die Waisen, die noch im Matsch spielten. Mutara und ihre Kollegen blieben den ganzen Nachmittag bei den Waisen und begleiteten sie am Abend zurück zur Auswilderungsstation. Dort tauchten dann auch Narok, Orwa, Kilaguni und Bomani auf, und Kainuk begann mit Orwa zu spielen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.05.2019

Dienstag, 21. Mai 2019
Emoli rangelt in letzter Zeit gerne mit den älteren Jungs wie Ambo. Ambo weiß, dass er größer ist, und hat sich angewöhnt, einfach auf der Stelle stehenzubleiben, während Emoli nach Kräften schiebt und schubst. Die kleinen Raufbolde wie Emoli und Mapia brauchen Leitkühe, die ihnen beibringen, die anderen zu respektieren und liebevoll mit den jüngeren Waisen umzugehen. Mapia scheucht gerne die kleinen Elefanten wie Dololo, Kiombo und Larro herum. Heute ging er aber etwas zu weit, als er versehentlich die kleine Larro über den Haufen schubste. Malima, die hörte, wie Larro trompetete, kam angerannt und verjagte Mapia von den jüngeren Waisen. Als er weit genug weg war, kam sie zurück und tröstete Larro. Jotto dagegen ist ein freundlicher junger Bulle, der immer sorgsam mit den ganz kleinen Elefanten umgeht. Man sieht ihn häufig auf Luggard warten, wenn die Waisen draußen im Busch sind. Nach der 9-Uhr-Milch heute Morgen gingen die Waisen in die dichten Büsche, und Jotto hielt nach Luggard Ausschau. Als er ihn nicht finden konnte, rannte er zurück, um ihn zu holen, und traf dabei auf Larro. Er beschloss, sie auch mitzunehmen, und so begleiteten die beiden dann Luggard hinaus in den Busch, wo die anderen fleißig grasten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.05.2019

Montag, 20. Mai 2019
Die Waisen freuten sich am Morgen, dass das Luzernenheu schon bereit lag, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Nach ein paar Minuten tauchten Naisula, Kitirua und Kilaguni wieder auf und geselleten sich zu ihnen. Dupotto kratzte sich den Hals, während Kauro sich den Rücken am Felsen schuffelte. Nach einem kurzen Abstecher zur Tränke ging es hinaus in den Busch, wo Kauro und Sapalan schön zusammen grasten. Beim Schlammloch war am Mittag ein sehr großer wilder Bulle zu Besuch. Kithaka, der sich weg geschlichen hatte und vor den anderen beim Schlammbad angekommen war, stellte sich zu ihm an die Tränke. Als Mteto zusammen mit Pare und Sapalan ankam, trank sie schnell ihre Milch aus und rannte dann geradewegs zur Tränke – der wilde Bulle erschrak so, dass er sich schnell davon machte! Ein paar der Waisen spielten ein wenig im Schlammloch, und Kilaguni und Garzi starteten einen Ringkampf. Am Nachmittag spielten die Waisen dann in einem Wasserloch am Wegesrand. Narok fand keinen Platz mehr darin und fing an, am Rand im Boden herumzustochern. Kilaguni und Ukame vertrieben sich inzwischen die Zeit mit Rangeleien, genauso wie Mundusi und Pare, bis es schließlich zurück zu den Stallungen ging.