Mittwoch, 8. Mai 2019
Emoli ist immer noch ein frecher Junge. Wenn er so weitermacht, wird er schon bald nach Tsavo umziehen müssen, vermutlich zusammen mit Esampu und Mteto. Er scheint auch Larro nicht zu mögen, denn er versetzt ihr immer wieder Kopfstöße und schubst sie – auch wenn er mit den anderen ebenfalls nicht gerade zartfühlend umgeht. Als er heute Larro herumschubste, kam Enkesha dem armen kleinen Mädchen zu Hilfe. Dann begann es plötzlich aus heiterem Himmel zu regnen, und der Wolkenbruch dauerte eine ganze Weile. Larro spielte in einem Wasserlauf abseits der anderen, aber Sagala verließ die Herde und stellte sich neben sie. Kuishi gesellte sich dazu, und zusammen passten die beiden auf Larro auf, während diese im Wasser planschte, bevor sie alle zusammen zu den Stallungen zurück gingen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.05.2019
Mittwoch, 8. Mai 2019
Die Elefantenbabys waren heute begeistert, als sie zur Mittagsfütterung kamen und jede Menge frisch aufgeschüttete Erde vorfanden, auf der sie spielen konnten. Vor allem Dololo und Maktao freuten sich, und Dololo war viel aktiver als sonst; er rollte sich von einem Erdhaufen zum nächsten und rannte hin und her. Maktao kletterte auf jedem herum, der sich in seiner Nähe auf dem Boden herumrollen wollte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.05.2019
Dienstag, 7. Mai 2019
Die Waisen genossen am Morgen ihre Luzernenheupellets mit ein paar wilden Elefanten, die schon eine Weile um die Auswilderungsstation herum scharwenzelt waren. Faraja und Ziwa sagten einem jungen wilden Bullen Hallo und brachten ihm ein paar Pellets zum fressen. Er schien aber nicht so recht zu wissen, was er damit anfangen sollte, und warf sie über seinen Kopf und zur Seite. Lima Lima kam dazu und schien ihm zu zeigen, wozu die Pellets gut sind, und daraufhin fraß er ein paar davon. Nach einer Weile machten sich Ziwa und der Bulle auf in den Wald und ließen die anderen beim Luzernenheufrühstück an den Stallungen zurück.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.05.2019
Dienstag, 7. Mai 2019
Nelion führte am Morgen die Herde an, gefolgt von Ndotto, aber nach ein paar Schritten machte Nelion kehrt und ließ Mashariki und Mudanda nach vorne. Die Waisen grasten den Vormittag über schön und gingen zur Mittagsfütterung zum Baobab-Wasserloch. Sie soffen Wasser aus der Tränkte, badeten allerdings nicht. Am Nachmittag ging es zur Südseite des Mazinga-Bergs, wo Murit eine Pause einlegte, um sich auf dem Boden herumzurollen, während Panda sich an einem Felsen kratzte.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.05.2019
Dienstag, 7. Mai 2019
Nachdem sie ihre morgendliche Milch getrunken hatte, legte sich Sana Sana noch einmal im Gehege hin, während sie darauf wartete, dass das Tor geöffnet wurde. Malkia stand daneben, und Mteto wartete schon einmal am Tor. Als es losging, versammelten sich die Waisen an der Stelle, wo es immer das Luzernenheu gibt. Allerdings sind die Vorräte zuende gegangen, und es war nichts mehr da, und noch dazu hatte sich das Fahrzeug aus dem Hauptquartier des SWT, das frische Pellets liefern sollte, verspätet! Die Keeper versuchten, ihre Schützlinge zum Aufbruch zu bewegen, aber sie wollten nicht, weil sie noch das Luzernenheufrühstück erwarteten. Elefanten sind doch Gewohnheitstiere! Enkikwe versuchte sogar nach seiner üblichen morgendlichen Behandlung am Bein, einen Blick in den Vorratsraum zu werfen, um zu sehen, ob es wirklich stimmte! Schließlich schafften es die Keeper, die Waisen zu überzeugen, zum Grasen aufzubrechen. Kamok tat sich mit Lemoyian zusammen und Turkwel mit Galla. Am Nachmittag wurde in aller Ruhe südlich des Kalovoto gegrast, und Barsilinga führte die Waisen am Abend zurück zur Auswilderungsstation.

