Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.05.2019

Samstag, 4. Mai 2019
Kurz vor 11 Uhr mittags machte Ndoria sich auf eigene Faust auf den Weg zum Wasserloch. Als der Rest der Waisen dort ankam, war sie schon fertig mit baden und staubte sich fleißig ein. Sie ist in letzter Zeit etwas unabhängiger geworden, und heute blieb sie noch eine Weile am Wasserloch zurück, als die anderen zurück zum Grasen gingen. Später schloss sie sich ihnen wieder an.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.05.2019

Samstag, 4. Mai 2019
Den ganzen Tag waren Maktao und Sattao am spielen. Es ging am frühen Morgen los: noch bevor die Waisen in den Wald aufbrachen, spielten die beiden Fangen durch alle Gehege. Auf dem Weg hinaus in den Wald grasten sie nicht etwa, sondern hingen hinterher und rangelten miteinander. Die Keeper waren so abgelenkt von den beiden, dass sie nicht merkten, wie Luggard sich zusammen mit Kiombo und Larro davon schlich. Es dauerte eine ganze Weile, bis die Keeper das Trio wiedergefunden hatten, denn nach dem Regen der letzten Tage sind die Büsche jetzt üppig und grün, sodass man kaum hindurch schauen kann. Beim Schlammbad machten Maktao und Sattao dann weiter. Die Keeper durften sie nicht aus den Augen lassen, denn sie rauften direkt neben dem Absperrband. Es war aber sehr lustig anzusehen, wie sie an der Wassertonne aus dem Rüssel des jeweils anderen Wasser soffen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.05.2019

Freitag, 3. Mai 2019
Faraja, der am Vorabend nicht mit zurück ins Gehege gehen wollte, kam am Morgen gut gelaunt zurück und schloss sich den Waisen bei der Milchfütterung und dem Luzernenheufrühstück an. Heute wirkte er sehr ausgeglichen und freute sich, bei den Waisen zu sein – im Gegensatz zu gestern, als er es eilig hatte, wieder zurück zu seinen wilden Freunden zu kommen. Murera und Sonje schienen auch sehr glücklich zu sein, dass er wieder da war, und kollerten und trompeteten vor Aufregung.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.05.2019

Freitag, 3. Mai 2019
Emoli ärgert immer noch mit Vorliebe seine Freunde. Musiara war einmal einer seiner besten Spielkameraden, aber das hat sich geändert. Musiara ist immer noch ein netter Junge, mit dem alle gern zusammen sind, aber Emoli kann sehr anstrengend werden. Er will immer seinen eigenen Kopf durchsetzen, was Musiara nicht leiden kann. Heute wollte Emoli mit Musiara spielen, und als dieser keine Lust hatte, schob er ihn ins Schlammloch. Von den kleinen Jungs kann sich nur Maktao gegen Emoli durchsetzen; nachdem Musiara unfreiwilligerweise im Matsch gelandet war, kam Maktao angerannt und fing einen Ringkampf mit Emoli an.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.05.2019

Donnerstag, 2. Mai 2019
Shukuru kam wie immer zur Mittagsfütterung gerannt und ging danach direkt Wasser saufen. Faraja, der jetzt ihr guter Freund ist, folgte ihr. Er versucht seit einiger Zeit, ihr Vertrauen zu gewinnen, um mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Zuvor hatte sich Shukuru immer von den Jungs ferngehalten, weil sie versucht hatten, im Wasserloch auf ihr herumzuklettern, und hatte sich stattdessen in die Büsche rund um das Schlammloch verdrückt. Nachdem die Waisen gebadet hatten, gingen Faraja, Quanza und Zongoloni in Richtung der Chyulu-Berge davon, um zu grasen. Dort schloss sich allerdings Faraja seinen wilden Freunden an und tauchte erst wieder auf, als es Zeit wurde, zur Auswilderungsstation zurückzukehren. Als die Waisen dort ankamen, überlegten es sich Ngasha, Ziwa und Faraja anders, und statt mit Murera, Sonje und den anderen hinein zu gehen, rannten sie zurück in den Wald. Ngasha und Ziwa kamen gegen Mitternacht zurück, aber Faraja war nicht dabei. Die Keeper machten sich aber keine Sorgen, denn sie konnten sich schon denken, dass er bei seinen wilden Artgenossen war.