Samstag, 20. April 2019
Es bleibt weiterhin trocken, und langsam schwindet die Hoffnung, dass es in nächster Zeit noch einmal vernünftig regnet. Die Waisen gingen heute weiter als sie bisher gewesen sind, bis zum unteren Kalovoto, wo es noch genug Vegetation zum fressen gibt. Sie futterten alle zusammen und passten gut auf, dass niemand verloren ging; sie blieben immer in der Nähe, sodass sie die Keeper noch reden hören konnten. Gegen Mittag zeigten die Keeper ihnen ein neues Schlammloch südöstlich der Stallungen, und am Nachmittag grasten sie weiter fleißig, ohne ihre Keeper aus den Augen zu verlieren. Die neue Gegend schien ihnen aber zu gefallen, und am Abend folgten sie den Keepern zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.04.2019
Freitag, 19. April 2019
Es hat inzwischen ein wenig geregnet, und so fängt es im Wald an zu grünen. Murera ging mit ihrer Herde und den Keepern am Nachmittag zu den Kenze-Hügeln und den Umani-Hügeln, wo es leckeres Grün gibt. Dort übernahmen allerdings Faraja und Shukuru das Kommando und brachten ein paar der Waisen woanders hin als Murera und Sonje. Lima Lima futterte ein wenig mit ihnen und den Jungs, bevor sie sich mit Alamaya ein anderes Plätzchen suchte. Mwashoti blieb bei den beiden Leitkühen, die ihm die besten Stellen zum Grasen zeigten.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.04.2019
Freitag, 19. April 2019
Am Morgen gab es wieder Spiel und Spaß nach der morgendlichen Milch und dem Ergänzungsfutter. Suswa schob Mashariki von ihrem Kratzfelsen weg, weil sie sich selbst daran schuffeln wollte. Ndotto ärgerte Mbegu, die es sich auf einem Erdhaufen gemütlich gemacht hatte, indem er sich auf sie setzte. Mbegu wurde ärgerlich und stand auf, um Ndotto in einem Ringkampf daran zu erinnern, dass sie immer noch seine Leitkuh ist! Bada gönnte sich ein Kräftemessen mit Tundani, bevor die beiden ihren Freunden folgten, die gerade zu den Weidegründen aufgebrochen waren.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.04.2019
Freitag, 19. April 2019
Kuishi ist ein kleiner Frechdachs – sie verhält sich aber meist so lange brav, bis die Keeper am wenigsten damit rechnen, und fängt dann an, Unruhe zu stiften. Nach 17 Uhr, wenn die Waisen in ihre Gehege und Ställe zurückgekehrt sind, und die Pateneltern herum gehen und einen Blick hinein werfen können, wird sie oft aktiv: sie wartet dann unschuldig in ihrem Gehege, bis jemand nahe ans Tor herankommt, und jagt dann plötzlich auf das Tor los, sodass die Besucher erschrocken rückwärts springen. Natürlich finden das die Pateneltern auch sehr lustig!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.04.2019
Donnerstag, 18. April 2019
Am Abend regnete es ein wenig, was für Erfrischung im Wald sorgte. Bald wurde daraus aber ein ordentliches Gewitter, und die Waisen wurden unruhig und wussten nicht so recht, was sie damit anfangen sollten. Sie trompeteten laut und tobten herum, sodass die Keeper herauskommen und sie beruhigen mussten. Alamaya stieß so lange mit den Stoßzähnen gegen sein metallenes Dach, bis er es durchlöchert hatte. Mwashoti und Ziwa schauten ihm ungläubig zu, aber bald waren Ziwa, Ngasha und Faraja auch damit beschäftigt, an ihren Dächern herumzuwerkeln. Die frechen Waisen wissen nicht, dass sie damit nur ihren Schutz vor dem Regen kaputt machen, den die Keeper so schnell wie möglich reparieren müssen!

