Montag, 1. April 2019
Die Waisen waren am Morgen gut gelaunt, als sie in den Busch aufbrachen. Murera und Sonje kamen zu Mwashoti und Alamaya und kollerten ihnen Guten Morgen zu. Als es auf in den Wald ging, passte Mwashoti auf, dass Murera und Sonje ihn nicht versehentlich bei Ziwa zurückließen. Im Wald trafen die Waisen auf ein paar grasende Büffel. Shukuru war neugierig und wollte sie sich aus der Nähe ansehen; sie merkte aber bald, dass sie ihnen besser nicht alleine zu nahe kommen sollte, und ging schnell wieder zu den Keepern und den anderen Waisen zurück.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.04.2019
Montag, 1. April 2019
Manchmal folgt Luggard der Herde, aber manchmal will er auch einfach abseits der anderen grasen, selbst wenn sie gemütlich durch den Park gehen. Nach der Fütterung um 9 Uhr morgens gingen die Waisen in einer Reihe zurück zum Grasen, und Luggard hing ganz am Ende hinterher. Sein alter Freund Jotto wollte ihn aber nicht allein lassen und ging alle paar Minuten zu ihm zurück. Einmal versuchte er sogar, ihn von hinten anzuschieben, als ob er ihn dazu bringen wollte, schneller zu laufen! Am Ende grasten aber die beiden kleinen Bullen gemütlich zu zweit.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.04.2019
Montag, 1. April 2019
Tagwa kennt Sattaos Stimme sehr gut; wann immer er schreit oder ruft, antwortet sie, egal wie weit weg er gerade ist! Heute waren die Waisen alle bunt durcheinander gemischt im Wald, und Tagwa, Sagala, Kuishi und Jotto standen einige Meter weg von der großen Gruppe. Mapia schubste Sattao, als sie sich um einen grünen Zweig stritten, und Sattao bellte laut auf. Tagwa hörte es und war sofort zur Stelle. Der arme Mapia, der noch immer neben Sattao stand, bekam seinen Zweig abgenommen, und Tagwa überreichte ihn Sattao wieder, als die beiden davon gingen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.03.2019
Sonntag, 31. März 2019
Bei der Mittagsfütterung tranken die Waisen ihre Flaschen leer und machten sich dann eilig auf zum Wasserloch. Dort planschten sie ausgiebig und bedeckten sich genüsslich mit Matsch. Sogar Shukuru badete mit, aber natürlich in einem kleinen Wasserloch auf der Seite. Sie kam vor den anderen heraus und wartete dann im Schatten auf sie. Als die Albinos aus dem Schlammloch kamen, konnte man sie kaum unterscheiden, so matschbedeckt waren sie!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.03.2019
Sonntag, 31. März 2019
Alamaya und Sonje kamen heute als erste aus den Gehegen, während die anderen noch drin waren und Luzernenheupellets futterten. Murera und Ziwa hielten es für eine tolle Idee, Heuballen aus dem Lager zu holen und sie sich schmecken zu lassen. Sie schleiften das Heu sogar bis hinaus – vermutlich dachten sie, dass auch Alamaya und Sonje etwas ab haben wollten, aber die beiden waren zufrieden mit den Zweigen, die sie fraßen. Faraja und Jasiri umschlangen ihre Rüssel beim Kräftemessen. Jasiri gab nach einer Weile auf, sodass Faraja seinen Sieg feierte und im Gebüsch herumstampfte.

