Montag, 25. März 2019
Beim Grasen näherte sich am Morgen eine wilde Herde den Waisen, und Ndotto und Ngilai gingen ihr entgegen, um sie zu begrüßen. Naipoki, Arruba, Nguvu, Mashariki und Mudanda schlossen sich zusammen, um ein wildes Kalb zur Waisenherde zu locken, aber seine Mutter war damit gar nicht einverstanden. Sie scheuchte die frechen Waisen weg und ging mit ihrem Nachwuchs davon. Nguvu rannte schnell vor der aufgebrachten Kuh davon, aber Naipoki und Arruba wollten nicht so schnell aufgeben. Mbirikani, die sich am Morgen den Waisen angeschlossen hatte, ging mit der wilden Herde mit. Am Baobab-Wasserloch trafen die Waisen auf weitere wilde Artgenossen, und Nelion verwickelte einen wilden Freund in ein Kräftemessen. Nguvu stand daneben und schaute ihnen zu. Kihari forderte einen anderen wilden Elefanten heraus, und Mbegu und Panda spielten mit einem wilden Kalb.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.03.2019
Montag, 25. März 2019
Die Ex-Waisen waren am Morgen an den Stallungen, und die Waisen bekamen die Gelegenheit mit den Babys Kama und Yoyo zu spielen. Yoyo forderte Wanjala heraus, während Kama mit Rapa spielte. Ndwia schaute aus einiger Entfernung zu, während sie sich am Felsen kratzte. Roi versuchte, ein Häufchen Luzernenheu vor ihren älteren Artgenossen in Sicherheit zu bringen und es in Ruhe zu fressen. Tusuja trat gegen Olsekki an, gab aber bald auf, da Olsekki zu stark für ihn war. Ein Büffel wollte Wasser aus der Tränke saufen, aber Lemoyian versuchte, ihn zu verscheuchen. Er hatte damit keinen Erfolg, auch nicht, als Rapa und Maramoja ihm zu Hilfe eilten. Erst als Murka mitmachte, trat der Büffel die Flucht an. Die Elefanten feierten trompetend ihren Sieg und gratulierten Murka.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.03.2019
Montag, 25. März 2019
Alle im Waisenhaus waren am Morgen geschockt, als Baby-Nashorn Maarifa plötzlich und unvermittelt starb. Niemand versteht, warum – sie hatte sich prima entwickelt und schien glücklich und zufrieden zu sein. Die Keeper versuchen sich nun ganz auf die Waisen zu konzentrieren, um die sie sich kümmern müssen. Kuishi und Sagala umgarnen den neuen Waisen; gestern waren sie den ganzen Nachmittag bei ihm und heute Morgen auch wieder. Er lebt sich gut ein und kommt auch gut mit den anderen Jungs wie Sattao, Mapia und Jotto zurecht. Luggard, Ambo, Enkesha und Dololo waren am Nachmittag so mit Grasen beschäftigt, dass sie sogar die Milchfütterung verpassten. Luggard kam schließlich irgendwann zum Schlammbad und begann, sich mit Matsch zu bespritzen. Die Keeper halfen ihm dabei und warfen ihm mit der Schaufel den Schlamm an die Stellen, die für ihn schwer zu erreichen sind. Tagwa und Sagala scheinen sich in letzter Zeit die Aufgaben als Mini-Leitkuh der Waisenherde zu teilen. Wenn Tagwa gerade mit ihrem Grün beschäftigt ist, übernimmt es Sagala, auf die kleineren Elefanten aufzupassen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.03.2019
Sonntag, 24. März 2019
Mbirikani kam etwa eine halbe Stunde nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, zur Auswilderungsstation. Nachdem sie ein paar Luzernenheupellets verspeist hatte, machte sie sich auf den Weg, um sie einzuholen. An der Nordseite des Mazinga-Bergs näherte sich den Waisen ein sehr großer wilder Bulle mit kräftigen Stoßzähnen. Kihari, Kenia, Ndii, Arruba und Araba rannten vor ihm weg, wann immer er ihnen Hallo sagen wollte. Mbegus Gruppe hielt sich komplett zurück und schnupperte nur mit erhobenen Rüsseln in seine Richtung. Nach über zehn Minuten fassten Mbegu und Ndotto sich ein Herz und kamen langsam näher, wenn auch nur sehr zögerlich. Bald verabschiedete sich der Bulle wieder und ging in Richtung der Wasserpipeline.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.03.2019
Sonntag, 24. März 2019
Orwa, der vor einigen Tagen verschwunden war und seinen Freund Bomani zurückgelassen hatte, schloss sich den Waisen beim Schlammbad an. Bomani war hocherfreut, seinen alten Kollegen wiederzusehen. In der Zeit, in der Orwa weg gewesen war, hatte sich Bomani mit Chemi Chemi angefreundet, und die beiden hatten die Nacht meist vor der Auswilderungsstation verbracht.

